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Forstamt Biedenkopf

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Forstamtsgebäude aus dem Jahr 1876 (Foto: Laske)
Forstamtsgebäude aus dem
Jahr 1876 (Foto: A. Wischemann)

Der Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Biedenkopf gehört zum sogenannten
"Hessischem Hinterland", eine Bezeichnung, die diese abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Gegend wegen der großen Entfernung zur Residenz des Landgrafen von Hessen - Darmstadt nach dem 30jährigen Krieg erhielt.

 

Die Stadt Biedenkopf liegt eingebettet in die großen Waldungen des Hessischen Hinterlandes am Oberlauf der Lahn. Hier ist auch der Sitz des Forstamtes. Im Jahr 1876 als "Königlich Preußische Oberförsterei Katzenbach" erbaut, sind in dem Gebäude noch heute die Büroräume und die Wohnung für die Amtsleitung untergebracht.

Landgrafenschloss Biedenkopf (Foto: D. Anders)
Landgrafenschloss Biedenkopf (Foto: D. Anders)

Pferderückung im Steilhang (Foto: Schreiner)
Pferderückung im Steilhang (Foto: Fr. Bleck)

Das Forstamt Biedenkopf betreut außer Staatswald und Privatwald die Waldflächen der Städte Biedenkopf und Gladenbach sowie der Gemeinden Angelburg, Bad Endbach, Breidenbach, Dautphetal, Lohra und Steffenberg.

Die Waldflächen sind landschaftlich reich gegliedert durch tief eingeschnittene Bachtäler. Die Reviere weisen zum Teil ungewöhnlich steile und langgestreckte Hänge auf. Zahlreiche Steillagen erschweren die Bewirtschaftung.
Die Höhe variiert zwischen 270 m über NN im Lahntal bis 670 m über NN an der Sackpfeife, unserer höchsten Erhebung. Die Forstamtsfläche umfasst die Ausläufer des Rothaargebirges und des Lahn - Dill Berglandes. Die nordrhein-westfälische Landesgrenze bildet die Westgrenze des Forstamtes.

Holztransport im Forstamt Biedenkopf

Im Januar 2007 richtete der Sturm Kyrill auch im Forstamt Biedenkopf großen Schaden an. Insgesamt wurden durch den Sturm und seine Folgeschäden in 2007 und 2008 ca. 646.500 Fm Schadholz verursacht (siehe auch - Holzangebot FA Biedenkopf).

Im benachbarten Sauerland haben große holzverarbeitende Betriebe ihren Sitz. Da jedoch das Sauerland das Hauptschadgebiet in Deutschland war, konnten diese Betriebe die regional anfallenden Mengen nicht vollständig aufnehmen. Daher mussten im Forstamt Biedenkopf andere Wege gefunden werden das aufgearbeitete Holz zu vermarkten.

Dank unbürokratischer Kooperation  der Stadt Biedenkopf, des Landkreises Marburg- Biedenkopf, Hessen-Forst, Forstamt Biedenkopf, dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen und der Kurhessenbahn konnte ein ungenutzter Verladebahnhof reaktiviert werden. Über diesen konnten in 2007 und 2008 255 Züge mit ca. 250.000 Fm Schadholz, vor allem nach Süddeutschland, abgefertigt werden. Dies führte zu  einer spürbaren Entlastung des regionalen Holzmarktes.

Nähere Informationen erhalten Sie hier : (PDF-Datei 620 kB)



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