Das Forstamt Burghaun liegt in Osthessen - im Schnittpunkt der Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Fulda und Vogelsberg- und grenzt im Osten an das Bundesland Thüringen.
Vom Eisenberg bei Schlitz bis zum „Hessischen Kegelspiel“, den nördlichen Ausläufern der Rhön, bewirtschaftet und betreut das 2005 aus Teilen der Forstämter Burghaun, Fulda, Hofbieber, Niederaula und Schlitz neu gebildete Forstamt
Burghaun rund 26.000 ha Wald. Die Lage des Forstamtes in der Großregion osthessisches Bergland zwischen den Mittelgebirgen Knüll, Vogelsberg und Rhön bedingt eine relative Regenarmut. Die Waldstandorte sind im Westen überwiegend vom Buntsandstein geprägt. Aufgrund dieser Faktoren kommt es zu einem hohen Kiefernanteil von nahezu 40 Prozent der Waldfläche. Das Forstamt Burghaun ist damit ein typisches osthessisches Kiefernforstamt. Eine weitere waldbauliche Besonderheit ist das Vorkommen der Schlitzer Lärche auf etwa 400 Hektar. In einem der größten nicht autochthonen Lärchenvorkommen überhaupt kann man hier auf eine Anbautradition seit 1742 zurückblicken. Die Schlitzer Lärche zeichnet sich durch ihre Geradschaftigkeit, Vollholzigkeit und einen enormen Höhenwuchs von bis zu 50 Metern auf Optimalstandorten aus.
Das östliche Drittel des Forstamtes liegt im Wuchsgebiet Rhön und wird durch Waldstandorte auf Kalk- und Basaltböden charakterisiert. Hier dominieren edellaubholzreiche Laubwälder das Landschaftsbild, die zum Teil Kernzonen des Biosphärenreservates Rhön bilden.
www.biosphaerenreservat-rhoen.de
Durch den Forstamtsbereich führen die Autobahnen A5 und A7 mit dem Hattenbacher Autobahndreieck sowie die ICE-Strecke Kassel-Fulda-Würzburg.