Das Forstamt Burgwald mit seinen elf Revierförstereien umfasst den Naturraum des Burgwaldes mit angrenzenden Flächen des Wohra- und Wetschaftstales, des Wollenbergs und des Hauwalds als Teil des Lahn-Dill-Berglandes. Die Wälder liegen in den Wuchsgebieten "Nordwesthessisches Bergland" und Nördliches hessisches Schiefergebirge". Die Höhenlagen erstrecken sich von 193 m über NN im Lahntal bis 580 m über NN im Stadtwald Gemünden.
Die Landschaft ist geprägt durch den Wechsel von landwirtschaftlich genutzten Flächen und Wald. Viele kleine Bäche und deren begleitende Vegetation sorgen für eine Auflockerung des Landschaftsbildes. Sowohl die Land- als auch die Forstwirtschaft müssen mit relativ armen, überwiegend aus Buntsandstein entstandenen Böden wirtschaften, was sich in den Wäldern durch eine mittlere bis schlechte Nährstoffversorgung widerspiegelt.
Dennoch erlauben die Waldflächen eine intensive Forstwirtschaft, deren Ziel neben der Erreichung eines positiven Betriebsergebnisses für alle betreuten Waldbesitzer auch die Erfüllung anderer wichtiger Waldfunktionen, wie zum Beispiel Klimaschutz, Wasserspeicherung, Arten- und Biotopschutz und Erholungsraum für die Bevölkerung ist. Im Forstamtsbereich werden in allen Waldbesitzarten pro Jahr ca. 127.000 fm Holz eingeschlagen; damit könnte man 4250 Langholz-LKW oder 3175 Eisenbahnwaggons beladen!