Alle betreuten Forstbetriebe im Forstamtsbereich arbeiten nach den Grundsätzen des naturnahen Waldbaus und sind nach PEFC zertifiziert.
Zwei große ausgewiesene FFH-Gebiete und zehn betreute Naturschutzgebiete dokumentieren die naturschutzfachliche Bedeutung der hiesigen Buchenwaldgesellschaften mit ihren vielfältigen Lebensgemeinschaften.
In den wärmeliebenden Steilhangwäldern und den überregional bedeutsamen Trockenwäldern an der Eder ist die forstliche Nutzung seit Jahrzehnten eingestellt.
Neben einem markanten Heidestandort (Battenfelder Driescher) sind besonders prägnant die tief eingeschnittenen Ederseitentäler mit ihrem Wechsel zwischen Grünland und Bachauenwald.
Die weitgehend unzersiedelte Landschaft mit ihren kleinflächigen Sonderstandorten beherbergt eine Reihe von seltenen Tier- und Pflanzenarten, wie z.B. den Schwarzstorch, die Wildkatze oder die Mopsfledermaus, aber auch weniger auffällige Lebewesen wie die Zangenlibelle oder den verborgenen Grundwasserkrebs.
Mehrere Orchideen und Arten, die auf arme Standorte angewiesen sind, haben hier noch ihre Biotope.
In einem Naturwaldreservat bei Allendorf/Eder kann sich die Waldlebensgemeinschaft ohne weitere forstliche Eingriffe selbst entwickeln.