Vom frühen Mittelalter bis etwa zum 11. Jahrhundert gehörten die Waldungen im Bereich des Forstamts Hanau-Wolfgang zum Wildbannforst „Bulau“, in dem die deutschen Kaiser und Könige das Recht der Jagdausübung besaßen. 1150 kam dieser Königsbesitz als Lehen in die Hände des Liebfrauenstiftes in Mainz. 1277 erwarb Reinhard I., Graf von Hanau, die Waldungen, die bis 1736 im Besitz der Hanauer Grafen verblieben.
In ihre Zeit fällt der Bau des Klosters Wolfgang (um 1468), das bereits in den Bauernkriegen 1525 wieder zerstört wurde und dessen Ruine etwa 300 m nordwestlich des jetzigen Forstamtsgebäudes steht. Weiterhin ist 1715 das Forstamtsgebäude als Jagdschloß der Grafen von Hanau erbaut worden.
Nach dem Aussterben der Hanauer Grafen 1736 fiel der Wald an die Kurfürsten von Hessen-Kassel und 1866 an Preußen.