Durchführung des Arten- und Biotopschutzes im gesamten Forstamtsgebiet
Mitwirkung bei der Ausweisung wertvoller Waldbereiche (z. B. Auewaldbereiche an der Kinzig) zu Waldnaturschutzgebieten
Mitwirkung bei der Ausweisung von Naturwaldreservaten zur wissenschaftlichen Erforschung der unbeeinflußten Entwicklung natürlicher Prozesse im ökosystem Wald
Erhaltung und Pflege von Waldwiesen
Erhaltung einzelner, alter Bäume, zuerst als Altholzlebensraum, im abgestorbenen Zustand als Totholzlebensraum (für Spechtarten, Hohltaube, Fledermäuse, Pilze, Hirschkäfer und andere Insekten)
Feuchtbiotopen (Amphibientümpel)
Vogelschutz
Biomonitoring
Betreuung von den im Waldbereich liegenden FFH-Gebieten
Wir wollen einen ökologisch und ökonomisch stabilen Waldaufbau erreichen!
Wie wird er entwickelt?
naturnahe Waldbewirtschaftung, z. B. durch standortangepaßte Mischung von Baumarten, die gegen Krankheiten (z.B. Insekten) stabilisiert
keine Bewirtschaftung von Waldbeständen auf sogenannten Sonderstandorten (insbesondere Schutz von extremen Naß- und Trockenstandorten)
Erhaltung und Aufbau stufiger und reich strukturierter Waldränder (an Feld- und Wegrändern allmählicher übergang über Kraut- und Strauchzonen zum Wald). Natürliche Waldränder bieten durch ihre Vielfältigkeit unzähligen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum.
Regulierung der Schalenwildbestände zum Schutz von seltenen Pflanzenarten und der Waldverjüngung vor Verbiß
im Gegenzug natürliche Biotopverbesserung für das Wild durch Pflege von Waldwiesen, Ausweisung von Wildruhezonen und Anpflanzung von Strauch- und Wildobstarten
Wie sieht dieser Wald aus?
junge, mittelalte und alte Bäume im selben Waldbestand stabilisieren durch ihre ungleichaltrige Mischung u.a. gegen Sturmschäden (bei schattenertragenden Baumarten wird dieses Ziel leichter erreicht)
Schutz des Bodens durch strenge Anforderungen bei jeglichem Maschineneinsatz in den Waldbeständen
Erhaltung und Förderung von seltenen Baumarten (z. B. Elsbeere, Mehlbeere)