Die Waldpädagogik fördert das Verständnis vom Lebensraum Wald.
Die Waldpädagogik ist ein Teil der Umwelt- und Lebensbildung und fördert
den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wald. Sie ermöglicht
das Kennenlernen des Naturraumes "Wald" mit seinen vielfältigen
Funktionen, einschließlich der Arbeit im Wald.
Die gute geographische Ausgangssituation mit dem abwechslungsreichen Terrain
der Rhön, dem „Land der offenen Fernen“, bietet die perfekte
Kulisse um Nachhaltigkeit und Multifunktionalität des Waldes zu erleben.
Zudem ist die Region touristisch erschlossen und wird ganz nebenbei mit den
zahlreichen Infozentren, Wanderwegen und der Naturschutzwacht zum Multiplikator
für nachhaltige Forstwirtschaft.
Die Förster, die Walderlebnisse in Form von Führungen, Zeltlagern,
Pflanzaktionen etc. anbieten, kommen alle aus der Praxis und sehen die Waldpädagogik
als wesentlichen Teil des „normalen“ Revierdienstes.
Einmal im Jahr seit 1993 richtet das Forstamt Hofbieber zusammen mit den Forstämtern
Burghaun und Fulda die Walderlebnistage aus. Es werden alle vierten Klassen
der Grundschulen im Kreis eingeladen. Um möglichst vielen Kindern den
Wald als Lebensraum näher zu bringen, können an jedem Tag bis zu
sieben Schulklassen gleichzeitig teilnehmen, die sich dabei aber nicht begegnen.
Jede Schulklasse wird auf ihrem Rundweg, einem etwa 2,3 km langer Parcours
mit fest installierten Stationen zu verschiedenen Themenbereichen von einer/m
Forstbediensteten begleitet.
2011 nahmen im August über 1700 Schülerinnen und Schüler an den
Walderlebnistagen teil.
Waldpädagogik-Zertifikat
Hessen-Forst bietet ab April 2008 eine berufsbegleitende Waldpädagogik-Fortbildung
mit Zertifikats-Abschluss an.
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