Das Forstamt Kirchhain wurde 1976 in der Folge der Forststrukturreform 1974 neu gegründet und zählt damit zu den jüngsten forstlichen Dienststellen in Hessen. Es setzte sich ursprünglich aus Teilen mehrerer ehemals umliegender Ämter zusammen, Dienstsitz war Rauschenberg.
Aufgrund der ungünstigen räumlichen Lage, vor allem aber wegen unzureichender baulicher Gegebenheiten wurde 1996 der Neubau eines Dienstgebäudes in Kirchhain in Angriff genommen, der Umzug dorthin erfolgte 1997.
Bei der im Jahr 2004 eingeleiteten neuerlichen Reform der forstlichen Strukturen in Hessen wurde Kirchhain zum künftigen Standort einer Dienststelle des Landesbetriebes Hessen-Forst bestimmt. In dessen Zuständigkeit gingen größere Teile des ehemaligen Forstamtes Marburg (mit 6 Revieren seitherigen Zuschnittes), Teilbereiche des ehemaligen Forstamtes Rauschenberg (mit 2 Revieren) und das gesamte alte Forstamt Kirchhain (mit 7 Revieren) über.