Das Forstamt betreut im Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde 30 Naturschutzgebiete im und außerhalb des Waldes mit einer Fläche von 967 Hektar. Die Schutzzwecke sind so vielfältig wie die Landschaft des Hochtaunus und des Main-Taunusvorlandes. Diese reichen von den mageren Flachlandmähwiesen (175m ü. NN) über Streuobstwiesen, artenreiche Laubmischwaldgesellschaften, Wachholderheiden, Bachläufe mit ihren naturnahen Baumbeständen bis zu den Bergmähwiesen mit ihren reichen Orchideenvorkommen (680m ü. NN).
Der Schwerpunkt der Pflege liegt bei der Offenhaltung der Grünlandflächen durch Mahd, Beweidung und Entbuschung.
Neben den Naturschutzgebieten werden vom Forstamt 5 nach europäischem Recht ausgewiesene Schutzgebiete (sog.FFH-Gebiete) mit 1.438 Hektar betreut.
Zu den Arbeiten in den Schutzgebieten kommen Arten- und Biotopschutzmaßnahmen, die in die Waldbewirtschaftung integriert werden. Hierzu gehören der Schutz von Horst- und Höhlenbäumen und Sonderstandorten wie Quellbereichen und Blockhalten.