Information![]() Die Waldflächen des Forstamtes Melsungen liegen in den Wuchsgebieten Nordosthessisches und Nordwesthessisches Bergland. Typisch für diese Wuchsgebiete sind von Osten nach Westen streichende Flusstäler mit teilweise stärker geneigten und zerklüfteten Berghängen, die sich in der Spitze bis knapp 600 m erheben (Himmelsberg 563 m, Eisberg 583 m). Die Täler des Söhrewaldes hingegen weisen überwiegend eine Nord-Süd-Richtung auf, angereichert von verschiedenen Basaltkuppen. In dieser für Hessen typischen Mittelgebirgslandschaft sind ca. 95 % der Standorte mesotroph, ca. 4 % eutroph und ca. 1 % oligotroph. Der Wasserhaushalt aller Standorte ist günstig, da die frischen und betont frischen Standorte deutlich überwiegen. Wechselfeuchte Standorte spielen in der Söhre und im Kaufunger Wald eine Rolle (hohes waldbauliches Bewirtschaftungsrisiko), mäßig frische Standorte finden sich mehr im Süden und Südosten des Forstamtes. Insgesamt ist das Standortspotenzial überdurchschnittlich gut.Das Waldbild wird daher bestimmt von leistungsstarken Buchen- und Fichtenbeständen. Eichenbestände finden sich vermehrt auf den Südlagen des Forstamtes. Edellaubholzbestände wachsen auf den Basalt-Durchbrüchen der Söhre und des Kaufunger Waldes. Der derzeitige Hiebssatz beträgt für das gesamte Forstamt 124.500 Efm o.R..
Strukturdaten des Forstamtes Melsungen
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