Betriebsablauf
Das Forstamt Romrod bewirtschaftet eine Fläche von ca. 18.500 ha Wald. Dabei handelt es sich um ca.16.000 ha Staatswald, ca. 1.900 ha Kommunalwald und ca. 600 ha Privatwald.
Das Forstamt ist in 11 Reviere aufgegliedert, mit einer durchschnittlichen Flächengröße von ca. 1.700 ha.
Das Forstamt beschäftigt derzeit 17 Beamte, 5,5 Angestellte, 32 Waldarbeiter/-innen,
4 Auszubildende.
Auf der Staatswaldfläche werden jährlich ca. 100.000 cbm Holz nachhaltig genutzt (40 % Laubholz und 60 % Nadelholz) und durch das Forstamt vermarktet.
Das Forstamt Romrod weist eine ausgeglichene Baumartenverteilung auf (50 % Laubholz und 50 % Nadelholz). Die Buche ist mit einem Flächenanteil von 41 % am stärksten vertreten. Fichte und Kiefer sind mit jeweils 25 % und die Eiche mit 9 % vorhanden.
Jagdliche Verhältnisse
Mit seiner ausgeprägten Wald-Feld-Gemengelage, den großen Waldwiesentälern (10 % der Fläche) und dem hohen Laubholzanteil bietet das Forstamt den heimischen Schalenwildarten einen optimalen Lebensraum.
Die
Regiejagdfläche des Forstamtes beträgt rund
8.500 ha; davon liegen 3.500 ha im Rotwildgebiet "Nördlicher Vogelsberg".
36 staatliche Eigenjagdbezirke (=
47 % der Fläche) sind
verpachtet mit einer durchschnittlichen Fläche von 215 ha.
Die
Jahresstrecke der Regiejagd beläuft sich auf ca.
1.000 Stück Schalenwild. Davon werden 60 % insgesamt, bzw. 70 % der Trophäenträger, von Jagdgästen zur Strecke gebracht.
Durch die Intervalljagd herrscht relative Jagdruhe von Mitte Juni bis Mitte Juli, Mitte August bis Anfang September und Mitte Oktober bis Ende November.