Im Forstamt Romrod und den betreuten Betrieben wird nach den Grundsätzen des Naturgemäßen Waldbaus gewirtschaftet.
Durch das Arbeiten mit der Natur bzw. das Einbinden biologischer Abläufe in die Waldbewirtschaftung wird der Aufwand gesenkt, der Naturhaushalt geschont sowie die Waldästhetik gefördert.
Innerhalb des Forstamtes befinden sich 15 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von rd. 632 ha, die durch das Forstamt betreut werden.
Dem Arten-und Biotopschutz wird u.a. mit der Anlage von Feuchtgebieten, dem Belassen von Totholz in den Beständen und der Pflege der Waldwiesentäler Sorge getragen. Diese haben im Forstamt Romrod einen Flächenanteil von rd. 10 %. Dadurch bedingt ergibt sich eine Waldrandlänge von rund 500 km bzw. 30 lfm/ha Holzboden. Diese Saumbiotope werden im Zuge der Hiebsmaßnahmen gepflegt und weiterentwickelt.
Die Staatswaldflächen sind zu 100 % nach den Kriterien des PEFC-Modells zertifiziert.