Naturschutz gehört als Daueraufgabe zu unserer täglichen Arbeit.
Das Forstamt betreut 32 Naturschutzgebiete auf einer Fläche von ca. 970 Hektar. Seltene Biotope – vom Magerrasen über Auwälder bis zu Felsfluren – sind dort „amtlich“ geschützt.
Einige der bedeutendsten Magerrasenflächen Nordhessens mit vielfältigen Orchideenvorkommen sind im Forstamtsbereich zu finden.
In den 32 Naturschutzgebieten sorgt das Forstamt als Partner der Oberen Naturschutzbehörde für die Unterhaltung und Pflege und organisiert die überwachung der Gebiete.
Große zusammenhängende Waldgebiete, aber auch linienförmige Bachbiotope sind nach EU-Vorgaben als Natura 2000 – Flächen ausgewiesen. In diesen Gebieten wie auch auf allen anderen Flächen werden seltene Arten und Biotope im Rahmen unserer naturnahen Waldbewirtschaftung geschützt. Auf Sonderbiotope wie Quellbereiche oder Blockhalden und auf Lebensräume bedrohter Arten (Bäume mit Spechthöhlen und Horstbäume) nehmen wir besondere Rücksicht.
Durch gezielte Maßnahmen(z.B. Entnahme von Fichten in Bachtälern, Förderung seltener Baum- und Straucharten oder Anlage von Amphibientümpeln im Wald) verbessern wir die Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten.
Die Zunahme einiger besonders seltener Arten (z.B. Hirschkäfer, Schwarzstorch) belegen den Erfolg unserer Naturschutzarbeit.
Fragen und Anregungen zum Naturschutz in unserem Forstamt können Sie an unseren Naturschutz richten.