Holz + Jagd

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Landesbetrieb HessenForst
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Waldpflege

Für Wachstum, Vielfalt und Wohlstand

Die Waldpflege beginnt in jungen Waldbeständen mit der gezielten Förderung von besonders kräftigen, gut wachsenden Bäumen (Zukunfts-Bäume): Benachbarte Bäume werden entnommen, damit sich die Krone des starken Baumes noch besser entwickeln kann. Dabei entnehmen wir Förster dem Wald nicht mehr Holz, als nachwächst.

Die Auslesedurchforstung

Die Auslesedurchforstung: Besonders kräftige, gut wachsende Bäume (Zukunfts-Bäume) werden gezielt gefördert. Benachbarte, bedrängende Bäume werden entnommen, damit die Krone des starken Baumes lichtumflutet wird. (Zeichnungen: Helmut Rieger, aus „Naturnahe Waldwirtschaft – mit der QD-Strategie“ (Ulmer-Verlag)


In älteren Waldbeständen werden alte Bäume, die stark genug sind, nach und nach entnommen. So gelangt mehr Licht auf den Waldboden. Junge Keimlinge, die bereits in den Startlöchern stehen und auf das Sonnenlicht warten, können nun zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Holznutzung hilft dabei, unseren Wald fit für die Zukunft zu machen.
Die Mischung junger und alter, dicker und dünner Bäume verschiedenster Baumarten sorgt für einen stabilen Waldaufbau und wird durch die Waldpflege gesteuert.

Ein Förster markiert einen Habitatbaum

Förster kennzeichnet Habitatbaum (Foto: M. Stadtfeld)

Bäume mit Höhlen oder großen Vogelhorsten werden nicht genutzt. Sie stellen eine wichtige Lebensgrundlage für viele seltene Arten wie z. B. Fledermäuse oder den Raufußkauz dar.
Wir hessischen Förster kennzeichnen sie mit einem „H“ für „Habitatbaum“. Wir fördern damit ein Mosaik aus wertvollen Kleinsthabitaten im hessischen Wald.

 

Warum ernten wir Bäume?

Warum muss Wald in kurzen Abständen gepflegt werden?

Maschinen im Wald - moderne Helfer

Holzernte in Naturschutzgebieten?

Unsere Wege

Ein Waldweg im Frühjahr

Waldwege ermöglichen den Zugang zum Wald

Der hessische Wald erfüllt unterschiedliche Funktionen. Genauso leisten auch unsere Waldwege verschiedenste Dienste. Sie bilden die Verbindung zwischen dem Wald und der öffentlichen Infrastruktur und sind mehr als nur befestigte Flächen:

  • Sie bringen tausende von Menschen an ihren Arbeitsplatz – und mit Ihnen die benötigten Geräte und Betriebsstoffe.
  • Sie sind Holztransportweg, damit wir alle den nachhaltig produzierten Rohstoff Holz nutzen können – von Fußböden, Möbeln, Dachstühlen bis zu ganzen Häusern, von Streichhölzern bis zum Brennholz.
  • Sie führen und begleiten die Bevölkerung auf der Suche nach Erholung - vorbei an einzigartigen Schauplätzen der Natur.
  • Sie sind Sportstätte für alle – gehen, joggen, laufen, reiten, Radfahren, nordic-walken …
  • Sie dienen Rettungskräften schnellstmöglich ihr Ziel zu erreichen – vom Arbeitsunfall über den verstauchten Knöchel eines Wanderers bis hin zu Waldbränden. Damit es richtig schnell gehen kann, sind unsere Waldwege durchgehend mit Rettungspunkten versehen. An markanten und gut erreichbaren Standorten sind im Wald und daran angrenzenden Gebieten deutlich sichtbare Punkte festgelegt, die im Notfall der Treffpunkt zwischen den Rettungskräften und der Person sind, die einen Notruf per Handy oder Funk abgesetzt hat. Über 4.000 Rettungspunkte decken die von uns betreute Waldfläche komplett ab.
  • Sie fördern Naturschutz, indem Sie sensible Waldbereiche aussparen und Besucher lenken. Darüber hinaus tragen Wegränder zur ökologischen Vielfalt bei, indem sie Blühstreifen ermöglichen und der ein oder andere feuchte Wegegraben als Heimat für Kröten oder Molche dient.

…und all das auf 12.800 Kilometern - für Sie als Nutzer gebührenfrei.

Absperrungen und Umleitungen

Verschmutzungen - Hier sieht es nach Arbeit aus