Der hessische Wald bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen und unersetzbaren Lebensraum. Die naturnahe Waldbewirtschaftung von Hessen-Forst berücksichtigt dies. So werden zum Beispiel Kahlschläge vermieden und Sonderbiotope gezielt geschützt.
Zusätzlich fördert die kleinflächige Behandlung auch die Strukturvielfalt im Wald. Flexible Nutzungszeiträume, Baumartenvielfalt und ein hoher Alt- und Totholzanteil steigern zusätzlich die Biotopeigenschaften des Waldes. Zusammen mit den Vorrangflächen für Naturschutz (Naturschutzgebiete, Naturwaldreservate, Wald außer regelmäßigen Betrieb, NATURA 2000-Gebiete) bietet diese „naturschutzintegrierende Waldwirtschaft“ gute Voraussetzungen für einen großflächigen Biotopverbund.
Einigen sensiblen und seltenen Arten wie Fledermäusen, Schwarzstorch und Biber muss jedoch im Rahmen von besonderen Hilfsprogrammen gezielt geholfen werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kooperieren in diesen Projekten mit den Naturschutzbehörden und den ehrenamtlichen Partnern. Hessen-Forst ist im Artenschutz betreuend oder begleitend in folgenden Bereichen tätig (Auswahl):
Projekt WALD IN NOT
Das Projekt Wald in Not versteht sich als eine private Initiative zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes.
bioversum
Das bioversum Kranichstein ergänzt den Auftrag der Stiftung Hessischer Jägerhof, das landgräfliche jagdliche Erbe zu erhalten und zu vermitteln.
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