Brennholz![]() Um für Ihren heimischen Kamin oder Kachelofen Brennholz zu erwerben, bieten die Forstämter des Landesbetriebes Hessen-Forst unterschiedliche Möglichkeiten an: 1. Brennholz zum Selbermachen Sie arbeiten nach Einweisung durch den Revierförster bzw. das Forstamt selbstständig Ihren Bedarf an Brennholz direkt im Wald auf. Es handelt sich hierbei im Regelfall um dicke Äste, Baumkronen oder dünne Stämme von bereits gefällten Bäumen. Dieses Holz kann gegen Entgelt auch an einen Waldweg gezogen werden. Sie müssen das Holz ofenfertig schneiden, ggf. spalten und für den Transport nach Hause selbst sorgen. 2. Energieholzmarkt 3. Preise 4. Motorsägenlehrgänge Hessen-Forst bietet Interessierten, die sich ihr Holz selbst im Wald aufarbeiten möchten,
![]() Diese Schulungen sollen vor allem die eigene Sicherheit beim Umgang mit der Motorsäge verbessern. Insbesondere bei Personen, die wenig geübt sind, ist das Gefährdungspotenzial sowie das Unfallrisiko sehr hoch. Die Schulungen werden in 2 Modulen angeboten:
Nach Absolvierung erhält jeder Teilnehmer einen Lehrgangsnachweis. 5. Vorteile bei der Verwendung von Holz Die Vorteile bei der Verwendung von Holz liegen vor allem in der regionalen und nachhaltigen Verfügbarkeit von Holz. Kurze Transportwege, regionale Verwertungskreisläufe sowie neben der Selbstverpflichtung die gesetzliche Vorgabe einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes sind gute Gründe für die energetische Holznutzung. Holz ist "gespeicherte Sonnenenergie" und gibt bei Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ab, wie es zuvor beim Wachsen gespeichert hat. Auf diese Weise trägt Heizen mit Holz zum Klimaschutz bei. Die auch beim Heizen von Holz freigesetzten Emissionen und Feinstäube können am Besten durch moderne Technik wie Holzzentralheizungskessel reduziert werden. Die Verwendung von luftgetrocknetem Holz sowie ein Bedienverhalten, das für eine vollständige Verbrennung der Holzscheite sorgt, tragen darüber hinaus wesentlich zur Reduzierung der Feinstaubemissionen bei. Die Verbrennungstechniken und auch Feinstaubfilter werden ständig weiterentwickelt. Während im 20. Jahrhundert in den Industrieländern eine Abkehr von der Brennholznutzung zugunsten von Kohle, Öl und Gas erfolgte, ist seit Beginn des 21. Jahrhunderts eine Rückkehr zur Wärmegewinnung durch Brennholz zu beobachten. Das in Form von Scheitholz, Hackschnitzeln oder Holzpellets genutzte Material weist dabei ein Substitutionspotential auf, bei dem zum Beispiel ein Raummeter trockenes Buchenscheitholz 190 Liter Heizöl ersetzen. Dabei sind Holzbrennstoffe auch eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas. Entscheidend für einen optimalen Einsatz von Brennholz sind Qualitäten, Maße und der Heizwert, denn nur ausreichend trockenes Holz ist als Brennstoff zugelassen. Subjektiv spielt auch die Behaglichkeit eine Rolle. Dabei kann es auch auf optische Werte des Holzes und die Wahrnehmung des Holzgeruchs ankommen. |