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Serviceangebot Hessen-Forst

Eiche auf der überholspur

 

 

Kassel, den 07.02.2006

Eiche auf der überholspur
Ungebremstes Interesse an wertvollem Eichenstammholz in Groß-Gerau

Am 2. Februar wurden die Lose der südhessischen Eichenwertholz-Submission im Forstamt Groß-Gerau zugeschlagen. Der Landesbetrieb Hessen-Forst bot nahezu 2.000 Festmeter (Vorjahr 1.938 fm) aus den Bereichen von sieben hessischen Forstämtern des Rheingaus und der Rhein-Main-Ebene sowie des Stadtwaldes Frankfurt an.
Zwei Drittel der wertvollen Hölzer stammten aus dem Landeswald, ein Drittel aus Kommunalwäldern und geringe Anteile aus dem Privatwald der südhessischen Region.

Holzart

Menge

Höchst-
preis

Durchschnittl. Erlös

Standardab-
weichung durch- schnittl. Erlös

durchschnittl.
Erlös Vorjahr

unverkaufte Menge

 

fm

€/fm

€/fm

€/fm

€/fm

%

Eiche

1997

1.282

401

156

414

2


Der Durchschnittspreis von 401 €/fm lag in diesem Jahr nominal gering unter dem Vorjahresergebnis von 414 €/fm.

Eine reale Preissteigerung wird sichtbar, wenn die gegenüber dem Vorjahr angebotene geringere durchschnittliche Dimension sowie die tendenziell schlechtere Qualität in die BEuroteilung einbezogen werden. Die unverkaufte Menge von 2 Prozent des Angebotes setzt sich aus 26 fm unbebotenen Holzes sowie 12 fm nicht zugeschlagenem Holzes zusammen, deren Gebote für Hessen-Forst nicht akzeptabel waren.

Der Spitzenstamm aus dem Forstamt Wiesbaden (Länge 8,8 m, Mittendurchmesser 76 cm) erlöste 1.282 €/fm oder 5.115 € für den gesamten Stamm. Er wurde von einem renommierten deutschen Furnierunternehmen ersteigert.

Das Interesse der Bieterschaft war deutlich größer als im vergangenen Jahr: 30 Firmen aus dem In- und Ausland (Vorjahr 21) boten auf allen Lagerplätzen. Rund 50 Prozent des Holzes wurde Firmen aus den Nachbarländern zugeschlagen. Knapp die Hälfte des Holzes ging an bekannte Fassdaubenhersteller, renommierte Sägewerke und Furnierfirmen. Händler aus dem Inland erwarben die andere Hälfte des Eichenwertholzes.

Das Interesse an hochwertigem Eichenstammholz ist gegenüber dem Vorjahr weiter angestiegen. Die Nachfrage der Fassdaubenhersteller angesichts des Weinabkommens zwischen der EU und den Vereinigten Staaten bleibt ungebrochen. Der Anteil dieser Käufergruppe ist sicher noch größer, da einige handelnde Firmen ebenso in dem Geschäftsfeld tätig sind. Hessen-Forst ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei seinen Kunden für das anhaltende Interesse und Vertrauen.
 

 

 

 

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