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Serviceangebot Hessen-Forst

Eichenwert- und Eichenstammholz

 

 

Kassel, den 24.02.2006


Eichenwert- und Eichenstammholz bleibt
unverändert lebhaft gefragt –
heimische Unternehmen mit großem Interesse vertreten

Bei der jüngsten Eichenwert- und -stammholzsubmission des Landesbetriebes Hessen-Forst am 23.2.2006 im Hessischen Forstamt Schlüchtern kamen insgesamt 1.850 fm (Vorjahr 1.533 fm) zum Angebot. Davon wurde eine Menge von 1.535 fm in Einzellosen und 315 fm in Sammellosen angeboten.

Das Eichenstammholz stammte aus den bekannt hochwertigen Beständen des hessischen Spessarts und des südlichen Vogelsberges. 44 Prozent des Holzes wurden aus staatlichen Wäldern, 30 Prozent aus Privatwäldern und 26 Prozent aus dem Kommunalwald angeliefert. Auch der Großprivatwald der näheren Umgebung nutzte die zentrale Verkaufsveranstaltung von Hessen-Forst.
Insgesamt 30 Käufer (Vorjahr 21) aus Deutschland, Frankreich, österreich und der Schweiz boten lebhaft auf das Holz.
 

Holzart

Menge

Höchstpreis

durchschnittl. Erlös

Standardabweichung durchschnittl. Erlös

durchschnittl. Erlös Vorjahr

unverkaufte Menge

 

fm

€/fm

€/fm

€/fm

Prozent

Eiche

1.850

1.298

410

141

364

0

Alle Preisangaben ohne MWST


Nur 3 fm des gesamten Holzes fanden keinen Bieter.
Der durchschnittliche Erlös konnte erneut gesteigert werden: er lag insgesamt rund 13 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Gegliedert nach Qualitäten erzielten die angebotenen Einzellose im Durchschnitt rund 440 €/fm (Vorjahr 388 €/fm) und die Schneideholz-Sammellose der Güteklasse B 3b aufwärts 270 €/fm (Vorjahr 233 €/fm). Das Spitzengebot erreichte ein Eichenstamm bester Qualität (Länge 9,6 m, Mittendurchmesser 70 cm, Volumen 3,7 fm) aus dem Privatwald Fürst zu Stolberg Wernigerode mit einem Erlös von 1.298 €/fm.

Fassholzkäufer kamen bei diesem Termin in geringerem Maße zum Zuge als bei anderen Submissionen in Hessen. 28 Prozent der Menge wurde dieser Käufergruppe mit Erlösen zwischen 200 und 500 €/fm zugeschlagen. Die Nachfrage heimischer Sägewerke war überraschend positiv: allein zwei renommierten Firmen wurde mehr Ware zugeschlagen als allen Fassholzkunden zusammen.

Die Nachfrage nach Eiche scheint sich in dieser Saison auf hohem Niveau zu stabilisieren.
Die Durchschnittspreise und das Interesse der Käuferschaft dokumentieren dies erneut. Erfreulich ist die Preisdifferenz zu Freihandverkäufen vergleichbarer Qualitäten, die zusätzlich eine Begründung für das Verkaufsverfahren und insbesondere für die Fortführung des Termins in Schlüchtern liefert.

HESSEN-FORST,
Landesbetriebsleitung

V.i.S.d.Hess.PressG:
Herr Dr. Marohn

 

Bertha-von-Suttner-Str. 3
34131 Kassel

Telefon (0561) 3167 176
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