Durchschnittserlöse gehalten –
Interesse der Exporteure steigt deutlich
Hessen-Forst bot seinen Kunden am 28. und 30. November 553 Festmeter (fm) Buchenwertholz im Rahmen der mittelhessischen Submission im Forstamt Weilburg an.
Das Holz stammte aus dem Staatswald (13 Prozent) sowie 12 betreuten Kommunalforstbetrieben (87 Prozent) der Forstämter Weilmünster, Wettenberg, Wetzlar und Weilburg.
Die angebotene Menge übertraf die des Vorjahres um 28 Prozent. Fast ein Drittel des Angebotes gehörten der Stärkeklasse 6 und höher an (Vorjahr 46 Prozent).
Die Qualität entsprach nahezu der im letzten Jahre angebotenen.
| Verkaufte Menge |
Höchst-
preis |
Durchschnittl.
Erlös |
Standardabw.
durchschnittl. Erlös |
Durchschnittl. Erlös Vorjahr |
Unverkaufte
Menge |
| fm |
€/fm |
€/fm |
€/fm |
€/fm |
Prozent |
| 553 |
512 |
242 |
94 |
249 |
0 |
Angesichts der Streuung der Gebote unterscheidet sich auch der diesjährige Durchschnittserlös nicht vom dem des letzten Jahres. Die Gebote liegen insbesondere im unteren Segment deutlich über vergleichbaren Freihandverkäufen.
17 Kaufinteressenten - drei mehr als im Vorjahr, darunter je eine niederländische und französische Firma - gaben Gebote ab. 16 Bietern wurde Holz zugeschlagen.
Das Angebot konnte zu 100 Prozent mit einem Mindestpreis von 101 €/fm verkauft werden. Eine nicht unerhebliche Menge ersteigerten Exporteure, die insbesondere den chinesischen Markt bedienen. Die Gebote dieser Kundengruppe lagen deutlich über den Geboten heimischer Kunden, die üblicherweise das untere Qualitätssegment der angebotenen Lose kaufen.
Das Höchstgebot von 512 €/fm erzielte ein wertvoller Buchenstamm aus dem Staatswald des Forstamtes Weilmünster. Den höchsten Gesamtpreis mit 1830,60 € verzeichnet eine Buche aus dem Stadtwald Bad Camberg mit einem Gebot von 452 €/fm bei einem Stamminhalt von 4,05 fm (Länge 11,5 m; Durchmesser 67 cm).
Die teilnehmenden Forstbetriebe werten das Ergebnis als Erfolg. Bemerkenswert ist das gestiegene Interesse der Exporteure. Da die Waldbesitzer bei der diesjährigen Submission im Durchschnitt schwächer dimensioniertes Holz als im vergangenen Jahr anboten, kann von einer Belebung des Buchenmarktes ausgegangen werden. Auf die Stärkeklassen bezogen konnte der Durchschnittserlös gesteigert werden.
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