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Serviceangebot Hessen-Forst

 

 

Kassel, 02.10.2007

Arbeit in Hessens Wäldern so sicher wie nie
Hessen-Forst stellt Unfallbericht 2006 vor: Zahl der Unfälle um 16 Prozent gesenkt

Im Staatswald Hessens arbeiteten im Jahr 2006 die staatlichen Forstwirte so sicher wie nie zuvor: Der aktuelle Unfallbericht, den Hessen-Forst jetzt vorgestellt hat, verzeichnet für 2006 nur 107 meldepflichtige Unfälle. Im Vorjahr waren es noch 125. Die absolute Zahl der Mitarbeiter bei Hessen-Forst verringerte sich zwar um 6,6 Prozent. Die Unfallzahl sank jedoch um 16 Prozent.

Die Zahl der Unfälle hat sich somit im Vergleich zum Jahr 2002 sogar fast halbiert. Damit einhergehend verringerten sich auch die Ausfallzeiten der Forstwirte. Auch die Schwere der Arbeitsunfälle hat erfreulicherweise deutlich abgenommen, so Michael Gerst, Leiter von Hessen-Forst.

Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat das so genannte Arbeitsschutz-Management, das Hessen-Forst seit 2004 auf allen Betriebsebenen erfolgreich umsetzt. Dazu gehören spezielle Sicherheitsschulungen und –seminare für Mitarbeiter sowie Veröffentlichungen, vor allem aber die zweimal jährliche Beurteilung der praktischen Waldarbeit durch Arbeitsschutzberater von Hessen-Forst.

Die Berater nehmen dabei jeden Arbeitsschritt der Forstwirte kritisch unter die Lupe, vermerken alle Fehler und beraten die Forstwirte vor Ort in allen Sicherheitsfragen. Offenbar mit Erfolg: Denn mittlerweile verursachen bei der Holzernte 93 Prozent der Forstwirte nicht mehr als einen Fehler. 73 Prozent arbeiten sogar fehlerfrei.

Fast drei Viertel aller Unfälle passieren beim Fällen und Entasten von Bäumen. Der Holzernte kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. Den gestiegenen Anteil der Stolper-, Sturz- und Rutschunfälle in 2006 führen die Verfasser des Jahresunfallberichtes auf den langen und kalten Winter zurück. Während bei den Unfällen die Zahl der leichten Verletzungen seit Jahren prozentual steigt, sinkt im gleichen Maße die der mittelschweren und schweren Verletzungen mit mehr als 21 Ausfalltagen. Durchschnittlich fiel 2006 jeder der 881 staatlichen Forstwirte rund 21 Stunden aus. Das sind fast fünf Stunden weniger als noch in 2005 und entspricht einem Rückgang von 19 Prozent.

Moderne Forsttechnik verbessert Arbeitsschutz

Michael Gerst, Leiter von Hessen-Forst stellte bei der Präsentation des Berichtes fest: „So erfreulich die Entwicklung auch ist: Es sind noch 107 Unfälle zu viel“. Jeder Unfall bedeute Leid für die Mitarbeiter und deren Familien, aber auch einen neuen Verlust für Hessen-Forst. „Wir werden daher gemeinsam mit unseren Mitarbeitern alles daran setzen, die Unfallzahlen weiter zu senken.“ Es seien immer noch Verbesserungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz möglich, unter anderem durch den Einsatz moderner, unterstützender Forsttechnik.

Gerst abschließend: „Der Arbeitsschutz wird auch künftig bei allen Betriebsentscheidungen und Arbeitsprozessen gleichrangig mit anderen Zielen verfolgt.“

Download: Bild 1 | Bild 2 | Bild 3 | Unfallbericht | PM Unfallbericht

 

 

 

 

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