30 Jahre Biber in Hessen

Bald wird es spannend im Hessischen Forstmuseum. Noch im Frühjahr soll eine neue Wechselausstellung zum Thema "30 Jahre Biber in Hessen" eröffnet werden. Auf zehn Tafeln gibt es Informationen zum größten Nagetier Europas. Der Biberbestand in Hessen ist nach seiner Auswilderung durch hessische Forstleute vor 30 Jahren im Spessart wieder auf etwa 500 Tiere in Hessen angewachsen.

Neues aus dem Tierreich

Freiheit für die Hühnervögel
Endlich dürfen sie wieder nach draußen: Hühner, Enten , Gänse – für das Federvieh wurde die Stallpflicht im Wildpark aufgehoben! Nach gut zwei monatiger Haft kommt die Freilassung gerade recht: das Brutgeschäft kann pünktlich beginnen…

Gastspiel im Wildpark beendet
Unser junger Eselhengst Elvis wird nach dem Karneval an seinen neuen Besitzer übergeben. Dies wird auch langsam Zeit, da Anni mit ihrem neuen Nachwuchs schon in den Startlöchern steht. Wir hoffen diesmal sehnlichst auf ein Mädchen!

Make love not war
Obwohl unsere Wölfinnen einen Hormonchip implantiert bekommen haben, können unsere Besucher in den nächsten Wochen die Paarungszeit (Ranz) der Wölfe erleben. Nachwuchs wird es keinen geben. Da die Tage aber heller werden, steigen bei unseren Wölfen die Hormone. Deshalb gibt es im Rudel viele Rangauseinandersetzungen. Bei den europäischen Wölfen ist zur Zeit Tristan der gelackmeierte. Er wurde in der Hierarchie durchgereicht und befindet sich aktuell ganz unten in der Rangordnung. Leider ist der Druck an manchen Tagen so groß, dass er es vorzieht, seine Zeit lieber außerhalb des Rudels zwischen Elektrozaun und Gehegezaun zu verbringen. Wir hoffen, dass nach dem Absinken des Hormonspiegels wieder Ruhe einkehrt und sich die Wogen glätten.

Der Haustiergarten – eine Stätte der Begegnung
Nachwuchs im Überfluss hat sich bei unseren Hausziegen im Streichelzoo eingestellt. Und die Thüringer-Ziegen wollen nicht hinten anstehen. Unsere Ziegenlämmer erfreuen besonders unsere jungen Besucherinnen und Besucher.

Exil
Die wilde Reiherkolonie hat einen zweiten Standort am Storchengehege erschlossen. Nachdem es im Rotwildgehege scheinbar zu eng wurde, sind einige Paare ans Storchengehege ausgewichen. Ihre lauten Rufe sind vor allem vor dem Abflug zu vernehmen. Die Vögel brüten gerne in hohen Bäumen und nisten in umfangreichen Horsten, die sie oft viele Jahre wieder verwenden. Beide Eltern betreuen die Jungen. Außerhalb des Horstes wird nicht gefüttert.

Frisch eingetroffen
Auch unser Storchenpaar vom letzten Jahr hat mittlerweile seinen Horst neu bezogen.