Übersicht der hessischen Forstämter

Forstamt Bad Schwalbach  –  Kurzportrait

Organisation

Der Sitz des Forstamtes ist seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Kreis- und Kurstadt Bad Schwalbach. Noch heute sind die Büros in dem aus dem Jahre 1899 stammenden Forstamtsgebäude untergebracht.

Die Waldfläche des Forstamts beträgt rd. 15.500 ha und ist in acht Revierförstereien unterteilt. Hier sind die Revierleiter für die Umsetzung des forsttechnischen Betriebes (das umfasst unter anderem Waldverjüngung, Waldpflege, Holznutzung, Forsthoheit), aber auch für Umweltbildung und Waldpädagogik zuständig.

Die Revierförstereien werden bei der Umsetzung ihrer Aufgaben in den je nach Waldflächen- und Besitzartenverteilung 1.400 bis 1.800 ha großen Revieren durch einen Funktionsbeamten sowie die Forstwirtschaftsmeister und die staatlichen bzw. kommunalen Forstwirte unterstützt.
Im Forstamt selbst werden die Bereiche biologische und technische Produktion, Dienstleistungen, Privatwaldförderung, Naturschutz, Forsthoheit und Verwaltung bearbeitet.

Baumartenverteilung im Forstamt

Tortengrafik zur Baumartenverteilung Forstrevier Bad Schwalbach

Baumartenverteilung im Forstamtsbereich

Im Forstamtsbereich dominieren arten- und vorratsreiche Laub- und Nadelmischwälder aus Buche, Eiche, Fichte und Kiefer, in die andere Baumarten wie Esche, Ahorn, Kirsche, Erle, Ulme, Birke, Lärche und Douglasie eingemischt sind (s. Diagramm Baumartenverteilung).

Grafik mit dem Vergleich der Baumartenverteilung Forstrevier Bad Schwalbach Der Vergleich mit der Baumartenverteilung (siehe unten) in Hessen und der gesamten BRD zeigt, dass der Anteil an Buche und Eiche im Forstamt Bad Schwalbach deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt liegt. Dies geht überwiegend zu Lasten der Baumartengruppe Fichte.