Übersicht der hessischen Forstämter

Forstamt Weilburg  –  Aktuelles

Der Seeweiher wird auf „Herz und Nieren“ überprüft

Ab dem 17.09.2018 wird das Wasser im Seeweiher abgelassen

Seeweiher (Foto: FA Weilburg)

Seeweiher (Foto: FA Weilburg)

Im Turnus von 20 Jahren sind die Dammbauwerke der Stauseen einer vertieften Sicher-heitsüberprüfung zu unterziehen. Derzeit erfolgt diese Maßnahme für den Seeweiher bei Mengerskirchen. Federführend bei diesem aufwändigen Projekt ist HessenForst Forstamt Weilburg als Grundeigentümer des Gewässers. Der Seeweiher ist einerseits beliebtes Freizeit- und Erholungsziel, zum anderen erfüllt eine Teilfläche, die sogenannte Stauwurzel, eine wichtige Funktion für den Naturschutz.

Unter Einbindung des Marktfleckens Mengerskirchen, diverser Fachdezernate des Regierungspräsidiums Gießen, dem Fischerei-Sportverein Oberlahn sowie dem Fischerei und Angelsportverein Mengerskirchen wurde ein Konzept entwickelt um auch weiterhin die Sicherheit dieser technischen Anlage zu gewährleisten.

Das Forstamt Weilburg hat hierzu ein auf Wasserbau spezialisiertes Ingenieurbüro enga-giert, um alle technischen Anforderungen zu erfüllen. Hierzu zählen bereits im Vorfeld Vermessungsmaßnahmen, Überprüfungen des Staudamms und der integrierten Dicht-wand, Wartung und regelmäßige Ablesung der Wasserstandsmessaparaturen sowie Funktionsüberprüfungen der Ablassvorrichtungen und deren Schieber.
Mit Rücksicht auf den Badebetrieb am Seeweiher wird die Umsetzung der Maßnahme erst jetzt nach der erfolgreichen Sommersaison in Angriff genommen.

Erst nach dem Abstau kann begutachtet werden, welche baulichen Sanierungen erforderlichenfalls an dem Damm, über den die Landesstraße L 3046 führt, oder den Schiebern vorzunehmen sind. Daher kann derzeit noch kein konkreter Termin für den Wiederanstau genannt werden.

Forstamtsleiter Werner Wernecke erklärt, dass seitens der Projektbeteiligten das Ziel ver-folgt wird, dass der Seeweiher nach erfolgreich verlaufener Sicherheitsüberprüfung zur kommenden Badesaison den Erholungssuchenden, den Badegästen und den Anglern wieder zur Verfügung steht.

Wildbret aus heimischen Wäldern

Die Hochsaison der Jagd im Herbst und Winter steht kurz bevor. Nutzen Sie diese Zeit, um die Vielfalt des Wildbrets der heimischen Wildarten kennenzulernen. Sie erhalten ein hochwertiges, regionales und gesundes Produkt. Wildbret ist mager, kalorien- und cholesterinarm aber gleichzeitig auch reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.

Bei dem Forstamt Weilburg können Sie frisches Wildbret (Rehwild, Wildschweine) als ganze Stücke erwerben. Wir vermitteln Ihnen gerne einen Kontakt für die Zerlegung und Weiterverarbeitung.

Da die Stücke immer frisch erlegt werden und nicht auf Lager sind, bitten wir Sie um etwas Geduld und Vorlauf.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, informieren wir Sie gerne, wenn wir das passende Stück Wildbret für Sie im Angebot haben. Dazu nehmen Sie bitte im Vorfeld Kontakt mit uns auf, damit wir Ihre Wünsche und Kontaktdaten aufnehmen können. Die aktuellen Preise können Sie beim Forstamt erfragen.

Kontakt:
Telefon: 06471/629340
E-Mail: ForstamtWeilburg@forst.hessen.de

Indonesische Delegation besucht das Forstliche Bildungszentrum Weilburg

Foto v.l.n.r.: Hans Karl Lang, Sophie Rees, Dr. Edi Kurniadi, Dr. Ida Kusdamayanti, Florian Lohberger, Linus Abel, Volker Gerding und Dr. Jessica Schmidt

Foto v.l.n.r.: Bildung Hans Karl Lang, Sophie Rees, Dr. Edi Kurniadi, Dr. Ida Kusdamayanti, Florian Lohberger, Linus Abel, Volker Gerding und Dr. Jessica Schmidt



Während einer mehrwöchigen Hospitation in Deutschland, besuchten in der Woche vom 20. bis zum 24. August 2018 die Leiterin der Forst- und Umweltschule in Bogor, Frau Dr. Ida Kusdamayanti, sowie Herr Dr. Edi Kurniadi, der das Aus- und Weiterbildungszentrum für Umwelt und Forstwirtschaft in Samarinda leitet, das Forstliche Bildungszentrum in Weilburg.

Bei ihrem Aufenthalt in Weilburg lernten die interessierten Besucher nicht nur die Organisation und die Aufgaben von HessenForst kennen, sondern erlangten einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Bildungszentrums, u.a. in die professionelle Ausbildung von Forstwirten, Anwärtern im gehobenen Dienst und Referendaren im höheren Dienst. Darüber hinaus wurden Weiterbildungsmöglichkeiten erörtert und die Besucher hatten einen Exkurs in die Waldpädagogik, wo sie auch über die Bildung für nachhaltige Entwicklung informiert wurden. Neben diesen fachlichen Themen rundete ein Besuch der Altstadt mit Schlossführung den Stundenplan der Forstexperten ab.