Übersicht der hessischen Forstämter

Forstamt Weilburg  –  Kurzportrait

Organisation des Forstamtes Weilburg

Grafik von Waldbesitzarten im Forstamt Weilburg Das Forstamt mit zehn Revierförstereien betreut und bewirtschaftet 3.646 ha Staatswald, insgesamt 11.195 ha Kommunalwald der Städte Weilburg, Hadamar und Leun sowie der Gemeinden Beselich, Dornburg, Driedorf, Elbtal, Greifenstein, Löhnberg, Merenberg und Waldbrunn, darüber hinaus 40 ha Kirchenwald und 243 ha Privatwald.

Rahmendaten der Organisation des Forstamtes

Grafik von Baumartenzusammensetzung der betreuten Waldfläche

  • Forstamtsleitung (Forstamtsleiter, Bereichsleiter "Produktion", Bereichsleiter "Forstliche Dienstleistungen/Hoheit", Sachgebietsleiter Verwaltung)
    zehn Revierförstereien, 5 Funktionsbeamte/-beamtinnen
  • 5 Forstwirtschaftsmeister, 14 Forstwirte
  • 6 Auszubildene, davon 1 im Hauswirtschaftsbereich
  • 19 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Hauswirtschaft und Verwaltungsangelegenheiten

Naturräumliche und natürliche Verhältnisse

Foto vom Buchenbestand Das Forstamt ist zuständig für 156 km² Wald im Nordwesten des Kreises Limburg-Weilburg und im Südosten des Lahn-Dill-Kreises. Der Forstamtsbezirk liegt in den Wuchsgebieten Westerwald im Norden (ca. 90 %) und Taunus (ca. 10 %) im Süden. Die Höhenlage erstreckt sich von 125 m ü. NN im Lahntal bis auf 640 m östlich der Fuchskaute im Hohen Westerwald.

Während Basalt mit zum Teil mächtiger Lößlehmauflage das geologische Ausgangsmaterial im Westerwald bildet, trifft man im Taunus auf Schieferformationen, ebenfalls mit Lößlehmüberlagerung. Die Waldböden sind überwiegend gut bis sehr gut nährstoff- und wasserversorgt, in Plateau- oder Muldenlagen ist wegen des vielfach tonigen Unterbodens stellenweise mit Staunässe zu rechnen.

40 % der vom Forstamt betreuten Fläche sind mit Wald bestockt. Die waldbaulichen Verhältnisse sind geprägt durch Buchen-Mischwälder. Eiche, Bergahorn, Esche, Hainbuche, Vogelkirsche und Winterlinde sind als natürlich vorkommende Mischbaumarten zu nennen. Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie vervollständigen die Mischungsverhältnisse.