Übersicht der hessischen Forstämter

Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus  –  Kurzportrait

Im Jahr 1816 wurde das Edikt zur Organisation der Forstverwaltung der nassauischen Forstverwaltung erlassen. Im Herzogtum Nassau wurden 60 Oberförstereien mit im Durchschnitt 3200 ha eingerichtet. Die Oberförsterei Chausseehaus war in dieser Zeit für die Ortschaften Bleidenstadt, Seitzenhahn, Hahn, Wingsbach und Watzhahn zuständig. Heute betreut das Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus neben dem Staatswald, den Wald der Städte Idstein, Taunusstein und der Gemeinden Niedernhausen, Waldems sowie den Privatwald von Hessen-Wasser.

Auf dem Gelände der damaligen Oberförsterei wurde 1896 das heutige Forstamtsgebäude gebaut. In ihm befanden sich eine Wohnung und die Dienstzimmer. Die Dienstwohnung im Dachgeschoss des Forstamtes wurde bis vor dem Umbau von den jeweiligen Forstamtsleitern oder Mitarbeitern des Forstamtes bewohnt. Nach dem Umbau befinden sich nun auch in diesem Geschoss Büros, so dass für die durch die Vergrößerung des Forstamtes ab 1.1.2005 neu hinzugekommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein adäquater Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das Nebengebäude wurde im Jahr 1897 errichtet.

In den damaligen Stallungen für Kühe und Hühner befindet sich heute u. a. der Waldladen des Forstamts, in dem Produkte aus den Wäldern um Wiesbaden verkauft werden. Zum heutigen Forstamtsgelände gehört ebenso die Maschinenhalle, welche 1957 auf Grundlage eines offenen Geräteschuppens gebaut und 1979 und 2014 modernisiert wurde. Das Ensemble am Chausseehaus wird durch weitere Gebäude, die früher als Dienstwohnungen und heute vermietet sind, ergänzt.