Eichen- und Eschenwertholz weiterhin begehrt

14.02.2019

HessenForst gab am 05. und 07.02.2019 über das Forstamt Jesberg die Zuschläge für insgesamt 1.649 Festmeter Eichenwert- und Buntlaubholz bekannt. Der Durchschnittserlös der Submission lag mit 485 €/fm unter dem letztjährigen Ergebnis von 544 €/fm. Das Spitzenge-bot von 6.315 €/fm erzielte ein Riegelahorn.

In diesem Winter zeigten 41 Bieter Interesse an 16 unterschiedlichen Holzarten auf den beiden Wertholzplätzen „Oberstes Holz“ und „Pfefferhöhe“. Neben inländischen Holzkunden reisten Interessenten aus Frankreich, Österreich, Polen und den Niederlanden an. 

Dominiert wurde das Angebot von Eiche (56 %) und Esche (22 %). Die Durchschnittserlöse beider Baumarten blieben auf Vorjahresniveau. So erzielte die Eiche im Schnitt 616 €/fm, die Esche 225 €/fm. Die jeweiligen Spitzenstämme wurden für 1.677 €/fm (Eiche) bzw. 388 €/fm (Esche) verkauft.

Für die Eichenlose reichten 32 Interessenten Gebote ein. Sägewerke und Holzhändler erhielten Zuschläge für zwei Drittel des Holzes. Das verbleibende Drittel ging an Furnierfirmen und Fassholzkunden. 

Wie in den Vorjahren gehörte die Schwarznuss zu den Favoriten der Kunden. Der Durchschnittserlös lag bei 925 €/fm (Vorjahr 1.052 €/fm).

Für knapp die Hälfte der angebotenen Bergahorne gab es keine Interessenten. Mittlere Qualitäten fanden keinen Absatz, dafür lag der Durchschnittserlös für die bebotenen Stämme besserer Qualität bei 594 €/fm.

Insgesamt wurden 5,7 % des angebotenen Holzes nicht verkauft. 47 % der submittierten Stämme wurden von hessischen Forstämtern geliefert. Aus Privatwaldbetrieben stammten 19 % des Holzes und 34 % von Kommunalforstverwaltungen. 

Mit dem Ergebnis der Submission zeigte sich sowohl das Forstamt Jesberg, als auch die beteiligten Privat- und Kommunalforstverwaltungen zufrieden.

Für alle Kunden besteht bis zum 27.02.2019 die Möglichkeit im Forstamt Schlüchtern weitere Gebote auf Eichenwertholz abzugeben. Hier liegt die Angebotsmenge mit knapp 3.300 fm deutlich über dem Vorjahresniveau.

Gesamtergebnis der Submission in Jesberg (Quelle: HessenForst)