Forstamt Reinhardshagen mit neuer Revierorganisation

12.09.2019

Jetzt 11 statt 13 Forstreviere
Wir haben uns im Rahmen der Strukturreform HessenForst 2025 in der Fläche neu aufgestellt: Mit der seit 2013 zwischen der Personalvertretung, dem Fachministerium und HessenForst vereinbarten Reform haben wir personelle Zielvorgaben und auch Verbindlichkeiten zu Neueinstellungen getroffen. Damit begegnen wir dem hohen, altersbedingten Abgang von Fachpersonal. Und wir erhalten uns weiterhin ein verlässliches Personalfundament.

Vorgesehen ist, den Reformprozess bis 2025 landesweit in allen HessenForst-Forstämtern umzusetzen. Er orientiert sich in erster Linie an altersbedingten Personalabgängen und bezieht Veränderungen, z. B. die Stilllegung von Waldflächen im Rahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie, mit ein. Im Rahmen begleitender kontinuierlicher Verbesserungs-prozesse sollen Arbeitsbelastungen durch die Entwicklung effizienterer Abläufe aufgefangen werden.

11 Reviere im Forstamt – Gieselwerder heißt jetzt Wesertal
Zwei unserer verdienten Revierleiter sind 2018 und Anfang 2019 in Pension gegangen. Dadurch hat sich die Flächenzuständigkeit auf Revierebene von vormals 13 Forstrevieren auf jetzt 11 Reviere verändert.
Die Reviere Mariendorf und Ziegelhütte wurden aufgelöst. Die Waldflächen sind auf die verbleibenden Reviere verteilt. Das Revier Gieselwerder haben wir in Wesertal umbenannt – und damit den Namen der zukünftigen neuen Gemeinde angepasst.
Reviernachfolger von Fred Schüler, der 27 Jahre das Revier leitete, ist seit 1. März Christoph Vadersen. Er wird auch nach Abschluss der Renovierung das Forsthaus in Giesel-werder beziehen. Vadersen war Betriebsassistent im Forstamt Melsungen und konnte dort bereits Erfahrungen als Revierleiter-Vertreter sammeln.

Wechsel im Revier Trendelburg
Einen weiteren Revierleiter-Wechsel gab es auch im Revier Trendelburg. Erwin Ackerbauer ist dort nach 28 Jahren als Revierförster in den Ruhestand getreten. Auch seit 1. März hat Philipp Tassius, bisher Betriebsassistent bei uns, als Nachfolger die Revierleitung übernommen. Tassius ist im Forstamt Waldschutzbeauftragter und hat ebenso Erfahrung in der Revierleitertätigkeit. Sitz der Försterei wird das Revierleiterdienstgehöft in Helmarshausen sein.

Mit dem neuen Flächenzuschnitt der Reviere hat sich die durchschnittliche Waldfläche von vormals rd. 1.800 ha auf jetzt über 2.000 ha je Revierförsterei erhöht.

Revier Hofgeismar bündelt Know-how für Kommunal- und Privatwald
Neben der Veränderung der Reviergrenzen haben wir auch die Zuständigkeit für den betreuten Kommunal- und Privatwald angepasst. War der Betreuungswald von den acht Kommunal- und zehn Privatbetrieben bisher auf sechs Förstereien verteilt, konzentrieren wir ab sofort die Zuständigkeit in der Försterei Hofgeismar. Dort ist Revierleiter Hans-Gerit Lüdicke, der langjährige Erfahrung in der Betreuung des Stadtwaldes Hofgeismar besitzt, der Ansprechpartner für den gesamten Betreuungswald im Forstamt.

Effizientere Arbeitsorganisation
Neben dieser Betreuungsspezialisierung hat das Forstamt drei Revierteams aus Revierleitung, Forstwirtschaftsmeister und Forstwirten bzw. einer Forstwirtin gebildet. „Wir versprechen uns durch die Teambildung neben einer effizienteren Arbeitsorganisation auch eine Verbesserung beim Abfangen von eintretenden Arbeitsspitzen. Außer-dem ist die Vertretungsregelung im Urlaubs- und Krankheitsfall besser zu organisieren“, so Forstamtsleiter Dr. Markus Ziegeler.
Die Veränderungen in der Revierstruktur sind seit 1. Juli bei uns umgesetzt.