Reizende Raupen – nicht berühren!

10.07.2020

Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus warnt vor Nestern der Eichenprozessionsspinner

In den Eichenbeständen des Forstamtes Wiesbaden-Chausseehaus ist aktuell ein bizarres Schauspiel zu beobachten: Zahlreiche Raupen bewegen sich in großen Gruppen in einer Prozession oder sitzen dicht aufeinander. In den späteren Entwicklungsstadien sieht man dann große Gespinste am Stamm oder in den Astgabeln der Eichen.

Bei Kontakt mit den Härchen drohen

  • schwere Haut-,
  • Augen- und
  • Atemwegsreizungen.

Forstamtsleiter Ralf Bördner appelliert an die Waldbesucher in Eichenwäldern aufmerksam zu sein: „Der harmlose Eindruck der flauschigen Raupen und deren Nester trügt. Die Raupen bergen sowohl für Waldbesucher, als auch für ihre vierbeinigen Gefährten eine Gefahr.“ Selbst Kleidungsstücke sollten, wenn sie mit den Brennhaaren in Berührung gekommen sind, gründlich gereinigt werden.

Besonders häufig sind die wärmeliebenden Raupen in lichten Eichenwäldern, Waldrändern und Alleen anzutreffen. Die trockenen und warmen Temperaturen der vergangenen Jahre und allgemein wärmeres Wetter tragen zum erhöhten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners bei.

Sollten Sie im Zuges eines Waldspaziergangs die Raupen des Eichenprozessionsspinner vorfinden, melden Sie sich gerne bei Ihrem zuständigen Forstamt.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team des Forstamtes unter der Rufnummer ( 0611 ) 53280-0 gerne zur Verfügung.

Die „Gefahr“ lauert auch auf Wanderwegen (Bild: F. Dicke)
Nest eines Eichenprozessionsspinners (Bild: H. Schneider)