Termine Friedwald- führungen 2020

26.03.2019

Jedes Leben ist endlich. Daher beschäftigen auch wir uns möglicherweise früher oder später, jedoch eines Tages evtl. unvermeidlich, mit Fragen rund um unser Ableben oder das von Angehörigen oder Freunden. Dazu gehören vielleicht spirituell-religiöse Gedanken oder finanzielle Angelegenheiten (Benötige ich ein Testament? Sollte ich noch einen Menschen besonders absichern?) Auch stehen medizinische Überlegungen (Habe ich eine Patientenverfügung?) oder organisatorische Fragen (Wo und wie möchte ich begraben sein?) im Raum.

Um sich darüber informieren zu können besteht die Möglichkeit, z. B. an einer Führung im Bestattungswald teilzunehmen. Denn viele Menschen wollen heutzutage unter Baumwipfeln bestattet sein und im Wald ihre letzte Ruhe finden.
FriedWald-Führungen im Reinhardswald finden 2020 an folgenden Terminen statt:

1. Quartal 20202. Quartal 20203. Quartal 20204. Quartal 2020









14.11.2020
ABGESAGT

28.11.2020
ABGESAGT

2020 finden die Führungen samstags statt, weil dann auch das FriedWald-Büro im Notfall erreichbar ist.
Falls Sie mit einer Gruppe an einem Wunschtermin gemeinsam mit einer FriedWald-Försterin oder einem -Förster den FriedWald erkunden wollen – kontaktieren Sie uns bitte zur Terminabsprache. Sie lernen das FriedWald-Konhzept näher kennen. Eine Führung dauert in der Regel etwa eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenfrei, das Tempo des Waldspaziergangs bestimmen Sie.

Die letzte Ruhestätte unter einem Baum im FriedWald zu wählen – eine mögliche, würdevolle Option. (Foto: K. Brämer). Das Foto zeigt das Schild im Wald des FriedWalds Reinhardwald im frühen Frühjahr mit Sonnenschein.
Die letzte Ruhestätte unter einem Baum im FriedWald zu wählen – eine mögliche, würdevolle Option. (Foto: K. Brämer)

Naturbestattungen
Begräbnis- oder Bestattungswälder, Friedwälder oder auch Ruheforste sind unterschiedliche Bezeichnungen für Naturbestattungen im Wald. Sie bieten die Möglichkeit, mittlerweile in mehr als 220 Friedwäldern (Quelle: https://www.ortsdienst.de/faq-bestatter/warum-wollen-menschen-in-einem-friedwald-bestattet-werden-faq6568) Urnen außerhalb klassischer Friedhöfe in naturnaher Waldumgebung an Baumwurzeln beizusetzen. Besonderes Kennzeichen der Friedwälder sind der völlige Verzicht auf Grabpflege, -gestaltung und -schmuck.

Der erste Friedwald Deutschlands wurde am 7. November 2001 im „Forstgutsbezirk Reinhardswald“ eingerichtet. Alte Huteeichen-Bestände, mächtige Buchen und deren Nachwuchs prägen zusammen mit Birken und Lärchen das Bild. Adlerfarnhorste, Pfeifengrasfluren und Erlenbrüche unterstreichen die Urwüchsigkeit dieses Waldes.

Lassen Sie sich bei regelmäßig stattfindenden Waldführungen durch kompetente Forstbedienstete über das FriedWald-Konzept unterrichten. Sollten Sie sich dann für die Baumbestattung entschieden haben, werden Sie bei der Suche und Auswahl Ihres Wunschbaumes von einem Förster begleitet und beraten.

Treffpunkt FriedWald-Führung
Treffpunkt ist jeweils um 14:00 Uhr am FriedWald-Parkplatz.
Zu Terminvereinbarungen können Sie sich telefonisch unter der Telefonnummer 06155 / 848 – 200 melden.
Informationsmaterial erhalten Sie über die telefonische Bestellung unter der Telefonnummer 06155 / 848 – 100.

Hygienekonzept FriedWald-Führungen (Stand: 20.10.2020)

Grundsätzliches

  • Verordnungen der jeweiligen Bundesländer sind zu beachten
  • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Teilnehmer begrenzt
  • Vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich
  • Es müssen Teilnehmerlisten geführt werden

Infektionsschützende Maßnahmen

  • Es gilt das Abstandsgebot von 1,5 Metern
  • Personen mit erkennbarten Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder mit Erkältungssymptomen dürfen nicht teilnehmen. Das Gleiche gilt für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen hatten.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen / ist verpflichtend (je Standort)
  • Die Teilnehmer sind aufgefordert, ihre eigene Masken mitzubringen.

Durchführung / Ablauf der FriedWald-Führung

  • Für jede Führung sind max. 60 Minuten angesetzt
  • Der Förster leitet die ankommenden Teilnehmer vom Treffpunkt zum Andachtsplatz / Sammelplatz
  • Bei Beginn weist der Förster noch einmal auf die Maßnahmen zum Infektionsschutz hin.
  • Zwischenstopps unterwegs, zum Beispiel auf engen Waldwegen, sind zu vermeiden.
  • Es erfolgt keine Ausgabe von Materialien, Feedbackkarten, etc.