„Unser Wald“ – Projekt „Oberstes Holz“

10.12.2019

Stürme und Dürre der letzten beiden Jahre haben im Wald ihre Spuren hinterlassen.  Allein in der Fichte sind rund 153.000 Kubikmeter Holz dem jüngsten Klimatrend zum Opfer gefallen. Jedoch sind längst nicht mehr nur Nadelhölzer betroffen. Auch Laubbäume und besonders ältere Buchen, leiden zunehmend unter den neuen Bedingungen. Konnten sich die Buchen in der Vergangenheit nach Extremjahren immer wieder erholen, beobachten wir seit diesem Jahr erstmals das Zusammenbrechen ganzer Bestände.

Die zahlreichen, neu entstandenen Freiflächen sollen in den kommenden Jahren wieder bewaldet werden. Wo sich der Wald nicht von selbst einstellt, wird aktiv gepflanzt. Besonders dringlich ist es dort, wo sich rasch Gräser, Sträucher oder nicht zukunftsfähige Naturverjüngungsbäume etablieren würden und eine spätere Einbringung von geeigneten Baumarten erschwert wäre. Alle aktiven Pflanzmaßnahmen haben das Ziel, einen klimarobusten, möglichst artenreichen Mischwald zu begründen.

Auch auf der zusammen rd. 3 Hektar großen Projektfläche „Oberstes Holz“ bei Fritzlar, wird dieses Ziel verfolgt. Hier werden Eichen und sogenannte „Edellaubhölzer“ (wie z.B. Berg-Ahorn, Kirsche und Erle) für den klimarobusten Mischwald von morgen gepflanzt.

Unterstützen Sie unseren Wald: Ob mit einer Spende, als Sponsor oder in dem Sie selbst den Spaten schwingen – jede Bürgerin und jeder Bürger kann jetzt dabei helfen, die geschädigten Waldflächen mit klimaangepassten Baumarten wiederzubewalden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.