„Unser Wald“ – Projekt „Winterstein“

16.12.2019

Der Waldbestand in der Waldabteilung 1171 im Revier Maibach wurde durch den Sturm Friederike im Jahr 2018 und weitere Gewitterstürme im Frühjahr 2019 sowie durch die Borkenkäferkalamität 2019 stark geschädigt. Auch viele angrenzende Fichtenbestände waren aufgrund der geringen Niederschläge in den Jahren 2018 und 2019 im Gebiet Winterstein geschwächt und wurden durch die Borkenkäferkalamität zum Absterben gebracht.

Der Bestandesteil grenzt an einen kleinen Bachlauf, der im Sommer aufgrund fehlender Beschattung nun zeitweise austrocknen könnte. Dies ist für viele Bachlebewesen ein Problem.
Eine Bepflanzung mit Schwarzerle im Uferbereich sowie Eiche, Hainbuche, Flatterulme, Linde und Gruppen von Weißtanne soll wieder für eine rasche Wiederbewaldung und Beschattung dieses ökologisch sensiblen Bereiches sorgen. Der Waldrand zur Forsthauswaldwiese wird durch Wildobst wie Wildapfel, Wildbirne sowie Wildkirsche und Speierling ergänzt.

Die Fläche befindet sich im Revier Maibach, in der Gemarkung Ober- Mörlen gegenüber des ehemaligen Forsthauses Winterstein (Gasthof).
Auf der Fläche werden in den nächsten Wochen die geschädigten Bäume geerntet.

Hinweis: Falls Sie die Fläche aufsuchen möchten, geschieht das Betreten des Waldes, auch auf Wegen, auf eigene Gefahr. Bitte achten Sie vor allem auf morsche oder absterbende Bäume und bleiben Sie auf den Forstwegen. Die Wiederbewaldungsfläche selbst darf nicht betreten werden, hier besteht wegen der umgestürzten Wurzelteller zur Zeit Lebensgefahr!

Gepflanzt wird ein klimarobuster Wald. Neben den genannten Baumarten Schwarzerle, Eiche, Hainbuche, Ulme, Linde und Weißtanne finden sich auch sicher Pionierbaumarten wie Birke und Aspe ein und ergänzen den Mischwald. Diese Baumartenvielfalt sorgt zukünftig gemeinsam mit den Wildobstarten für einen hohen ökologischen Wert und erfreut die Waldbesucher mit jahreszeitlichen Blühaspekten am Waldrand.
Unsere Patenschaftswildart, die Wildkatze wird dafür sorgen, dass die Waldmäuse die Forstpflanzen nicht beschädigen und sie einen guten Anwuchserfolg haben.

Bepflanzt werden die Bachrandbereiche mit ca. 100 Erlen, die Mischbaumarten Eiche, Hainbuche, Ulme, Linde und Weißtanne werden gruppenweise (500-600 Pflz.) gepflanzt. Ein Streifen von ca. 15 m entlang der Waldwiese wird mit etwa 20 gemischten Wildobstarten bepflanzt.

Für die Pflanzung dieses ökologisch wertvollen und klimaresistenteren Waldes brauchen wir Ihre Unterstützung.
Spenden Sie für den Wald in Ihrer Region, erfreuen Sie sich und auch nachfolgende Generationen an einem artenreichen Waldbild, das sie sogar bei einem Aufenthalt auf der Terrasse des Gasthofes Forsthaus Winterstein genießen können.