Angebot Sondermengen Nadel-Brennholz

11.08.2022

Im Bereich Grebenhain/Ilbeshausen sind Nadel-Brennholzpolter mit Massen zwischen 13 und 38 fm zum Preis von 67 €/Festmeter abzugeben. Das Holz ist 3 m lang gerückt am Weg. Der Abtransport ist selbst zu organisieren. Bei Interesse bitte am Forstamt unter 06044-961615 (Katja Hau) melden.

Schüler werden zu Waldexperten

Forstamt Biedenkopf veranstaltet mit Hinterlandschule in Breidenbach Waldjugendspiele

Eine besondere Form des Unterrichts konnten knapp 100 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe der Hinterlandschule in Breidenbach erleben. Mitarbeiter des Forstamt Biedenkopf hatten gemeinsam mit den Lehrkräften der Schule einen spannenden Parcours für die Schüler im Breidenbach Wald in der Nähe des Schützenhauses aufgebaut.

Wie verhält man sich wenn man ein Rehkitz findet erklärt Förster Kevin Dietrich (Foto: HessenForst)

Die Schülerinnen und Schüler mussten Waldbaumarten erkennen, lernten die natürlichen Funktionen des Waldes kennen, aber auch wie man sich richtig im Wald verhält. Wie alt kein eine Eiche werden? Welche Waldvögel kennt ihr? Warum ist der Wald für unseren Wasserhaushalt so wichtig? Schallte es durch den Wald. Bei insgesamt 11 von Förstern und Lehrkräften betreuten Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler in selbstgewählten Gruppen zeigen, was Sie in den letzten Wochen zum Thema Wald in der Schule gelernt haben. Dabei wurden die Stationen so kombiniert, dass nicht nur in spielerischer Form Wissen um den Wald gefestigt wurde, sondern auch „Action“ nicht zu kurz kam. So ging es beim „Zapfenwerfen“ um Geschicklichkeit, beim „Nageln“ um Präzision und Kraft und beim „Holzsägen“ um Ausdauer.

Welche Baumarten könnt Ihr hier entlang des Weges erkennen? Fragt Förster Alexander Wiegand (HessenForst)

„Es ist immer wieder schön zu sehen wie schnell man viele Kinder für den Wald begeistern kann.“ erläutert Harald Hofmann, stellvertretender Forstamtsleiter in Biedenkopf. „Unser Ziel ist es die emotionale Bindung zum Wald zu verstärken und Verständnis für die Abläufe im Ökosystem Wald zu schaffen“. Die Schüler hatten sichtlich Spaß dabei! Zum Abschluss hatte die Gruppe „die Waschbären“ die meisten Punkte sammeln können, aber Gewinner waren alle Schürinnen und Schüler an diesem Tag.

Natuschutzexkursion im Forstamt Biedenkopf

Im Rahmen einer Fahrradexkursion erläutert Forstamtsleiter Dr. Wagner Waldnaturschutzprojekte des Forstamtes

Am 08.07.22 lud das Forstamt Biedenkopf zu einer Exkursion zu Waldnaturschutzthemen ein. Anwesend waren Vertreter örtlicher Naturschutzverbände, an Waldnaturschutz interessierte Einzelpersonen und einige bei HessenForst in Ausbildung befindliche Nachwuchskräfte. Ziel der Exkursion war es exemplarisch Naturschutzprojekte des Forstamtes aufzuzeigen und die alltägliche naturschutzfachliche Arbeit der Försterinnen und Förster zu erläutern.

Geleitet wurde die Exkursion von Forstamtsleiter Dr. Lars Wagner, unterstützt durch Mara Backhaus, die neue Funktionsbeamtin Naturschutz im Forstamt Biedenkopf.

Startpunkt der Exkursion war das Tretbecken im Hainbachtal bei Wallau. Nach einer kurzen Wegstrecke auf dem Drahtesel, mit und auch ohne Unterstützung, wurde eine vor kurzem vom Land Hessen erworbenen Waldfläche begutachtet. Die im ehemaligen Eigentum der Kirchengemeinde Wallau-Weifenbach befindliche Waldfläche im oberen Hainbachtal bot erhebliches Potential zur ökologischen Aufwertung. Der dort stehende wenig naturnahe und auf diesem „bachbegleitenden“ Standort nicht passende Fichtenwald zeigte auch schon im letzten Jahr ersten Borkenkäferbefall. Seitens des Forstamt Biedenkopf entstand die Idee diese Waldflächen ökologisch aufzuwerten und naturschutzfachlich zu entwickeln. Nach erfolgter Waldwertschätzung konnten diese Waldflächen vom Land über die obere Naturschutzbehörde angekauft werden. Die Fichten wurden gefällt und von der Fläche verbracht. Hierbei war es wichtig, dass die sensible Fläche nicht mit Maschinen befahren wurde. Als nächster Schritt werden bestehende Entwässerungsgräben geschlossen und Kleingewässer in der Fläche angelegt. Im Frühjahr 2023 soll dann die naturnahe Bepflanzung mit Erle und Stieleiche erfolgen. Durch diese Maßnahme wird der an diesem Waldort „naturferne“, dunkle und standörtliche nicht passende Fichtenwald in einen natürlichen Bach-Erlenwald umgewandelt. Der Bach darf sich seinen Weg durch die Fläche suchen und mäandrieren. Dadurch entsteht ein natürlicher und strukturreicher Gewässerlauf der Brut- und Nahrungshabitat für zahlreiche Tierarten darstellt.

Paradiesische Verhältnisse für Amphibien. Ein vor 4 Jahren vom Forstamt angelegtes Kleingewässer (Foto: HessenForst).

Ebenso die angelegten Kleingewässer. Diese sind dann zum Beispiel ein ideales „Bruthabitat“ für den Feuersalamander der im Hainbachtal ein stabiles Vorkommen aufweist, welches hiermit geschützt werden soll. Von diesen Habitaten profitieren aber ebenso alle anderen vorkommenden Amphibien und weitere Tierarten. So stellt diese Fläche dann auch ein hervorragendes „Jagdhabitat“ für den seltenen und streng geschützten Schwarzstorch dar, der auch schon jetzt gelegentlich das Hainbachtal zur Nahrungssuche aufsucht. Aber nicht nur seltene Tierarten profitieren von dieser Maßnahme. Durch die Schließung vorhandener Gräben, Anlage von Kleingewässern und einem natürlichen, strukturreichen Bachlauf wird insgesamt mehr Wasser in der Fläche gehalten und der Oberflächenabfluss bei Starkregenereignissen verringert und verlangsamt. Damit liefert diese Maßnahme auch nachhaltig einen Beitrag zum Hochwasserschutz.

Nach wenigen Tritten in die Pedale konnten am oberen Bachlauf des Hainbach vom Forstamt vor vier Jahren angelegte „Kleingewässer“ besichtigt werden. Erfreulicherweise konnte die Exkursionsgruppe hier Feuersalamander Larven im Gewässer entdecken. Der Feuersalamander ist eine „Patenart“ des Forstamts Biedenkopf, für die gezielt solche Kleingewässer angelegt werden. Die lebend geborenen Larven können sich in diesen fischfreien, beruhigten Gewässern gut entwickeln.

Ein Teil der Exkursionsgruppe entdeckt Feuersalamanderlarven (Foto: HessenForst).

Zum Thema Feuersalamander arbeitet das Forstamt zusammen mit der Uni Gießen an einem Projekt zur Untersuchung und Monitoring der örtlichen Population. Bedroht wird die „besonders Geschützte“ Art derzeit durch die sogenannte Salamander Pest, ein aus Asien stammender pathogener Hautpilz der Gattung Batrachochytrium (kurz „Bsal“ genannt).

Ein weiterer Exkursions-Punkt beschäftigte sich mit dem Thema Naturwaldentwicklungsflächen (NWE-Flächen). Die ehemals als Kernflächen bezeichneten Bereiche sind aus der Bewirtschaftung des Waldes herausgenommen. HessenForst hat rund 10% der staatlichen Waldflächen aus der forstlichen Nutzung genommen und als NWE-Flächen ausgewiesen. Hier erfolgen lediglich noch Verkehrssicherheitseingriffe entlang von Wegen.

Als weitere Naturschutzmaßnahmen führte Forstamtsleiter Wagner die sogenannten Habitatbäume an. Habitatbäume werden von den Revierleitungen beim Auszeichnen der Bäume im laubfreien Zustand gekennzeichnet. Man unterscheidet in fakultative und obligatorische Habitatbäume, also Bäume in denen bereits offensichtliche Habitate wie etwa Spechthöhlen vorhanden sind (obligatorische) oder Bäume die sich durch Wuchsform oder Alter potentiell als Habitatbäume anbieten (fakultative). In über 100-jährigen Laubholzbeständen sollen laut der neuen Naturschutzleitlinie von HessenForst 10 Habitatbäume pro Hektar vorhanden sein, die dann dauerhaft nicht gefällt werden dürfen. Aber auch allgemein wird in allen Waldbeständen von den naturschutzfachlich gut ausgebildeten Försterinnen und Förstern der Schutz von Habitaten wahrgenommen. Werden Horste von Greifvögeln, Schwarzstorch und Co. entdeckt gilt es insbesondere in der Brutzeit Schonfristen um den Horst einzuhalten. Wird z. B. der Horst eines Schwarzstorches gefunden, so werden im Falle dieser Art Horstschutzzonen von 200 Meter rund um den Horstbaum angelegt, in denen der Wald dann völlig in Ruhe gelassen wird. Somit kann der störungsanfällige Schwarzstorch erfolgreich brüten. Der seltene Schwarzstorch genießt bei HessenForst einen besonderen Status, mittlerweile gibt es wieder rund 50 Brutpaare in Hessen. Vor hunderte Jahren galt der Vogel als ausgestorben in Hessen.

Auch das Thema Borkenkäferkalamitäten konnte natürlich nicht ausbleiben, da es in unseren Waldbildern mittlerweile leider fast überall präsent ist. So zeigte Forstamtleiter Wagner eine ehemals mit Fichte bestockte, mittlerweile vom Käfer befallene Bergkuppe und sprach über Alternativen der Wiederbewaldung. Hierbei wird vermehrt auf natürliche Wiederbewaldlungsstrategien gesetzt. Baumartenvielfalt bei der Wiederbewaldung der Schadensflächen senkt betriebliche Risiken und fördert die Artenvielfalt.

Abschließend zeigt Dr. Wagner einen alten Stollen der in Zusammenarbeit mit der oberen Naturschutzbehörde zum Schutz für Fledermäuse teilweise verschlossen wurde. Im Bereich des Forstamt Biedenkopf sind 52 alte Stollen kartiert und wichtiges Winterquartier für viele Fledermausarten wie Untersuchungen der oberen Naturschutzbehörde zeigen. Bergab rollten die Räder dann leicht wieder zum Ausgangspunkt der Exkursion wo sich alle Teilnehmer sicher waren, welche hohen naturschutzfachlichen Wert unsere Waldflächen haben. Auch so manch ein Teilnehmer zeigte sich erstaunt über den hohen Einsatz der Försterinnen und Förster für den Waldnaturschutz. Genauso wie manch seltene Tierart im Wald eher im Verborgenen lebt, findet auch diese wichtige Arbeit häufig ganz unbemerkt von der Bevölkerung statt.

Revier Freiensteinau unter neuer Leitung

Zum 01.08.2022 hat Herr Malte Koch die Leitung des Reviers Freiensteinau übernommen. Der 29jährige Forstingenieur hat sein forstliches Staatsexamen in Bayern absolviert und bereits einige Jahre in der Rhön im Privat- und Kommunalwald gearbeitet. Mit der Übernahme der Revierleitung Freiensteinau durch Herrn Koch steht insbesondere den Kleinprivatwaldbesitzern in diesem Bereich wieder ein exklusiver Ansprechpartner zur Verfügung und Thomas Mechler kann sich wieder alleine auf die Revierleitung Grebenhain konzentrieren. Herr Mechler wird Herrn Koch allerdings noch in der Einarbeitungszeit unterstützen. Die Kontaktdaten von Herrn Koch sind aus der Kontaktliste ersichtlich.

Ausbildungsplatz frei – Jetzt bewerben

10.08.2022

Ausbildung zum Forstwirt/zur Forstwirtin 2023 (m/w/d)

Vielseitiges Berufsbild des Ausbildungsberufs Forstwirt/in:

Die Holzernte mit der Motorsäge ist ein wesentlicher Bestandteil des Forstwirtberufes und damit auch der Ausbildung. Darüber hinaus spielen Pflanzarbeiten, Maschinenarbeiten, Pflegearbeiten im Wald sowie die Naturschutzarbeiten an Waldrändern, Gewässern und Feldgehölzen eine große Rolle. Forstwirtinnen und Forstwirte arbeiten meistens im Freien. In dem verantwortungsvollen Beruf ist Teamarbeit sehr wichtig. Zur vollständigen Stellenbeschreibung geht es hier.

Ausbildung zur Forstwirtin / zum Forstwirt bei HessenForst – Forstamt Fulda

HessenForst ist ein Landesbetrieb nach § 26 der Landeshaushaltsordnung und damit Teil der Landesverwaltung. Unser Auftrag ist es, den Wald in Hessen als Lebensgrundlage für Generationen zu erhalten, nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zu bewirtschaften und weiter zu entwickeln.

Vielseitiges Berufsbild des Ausbildungsberufs Forstwirt/in:

Die Holzernte mit der Motorsäge ist ein wesentlicher Bestandteil des Forstwirtberufes – damit auch der Ausbildung. Darüber hinaus spielen Pflanzarbeiten, Maschinenarbeiten, Pflegearbeiten im Wald sowie die Naturschutzarbeiten an Waldrändern, Gewässern und Feldgehölzen eine große Rolle. Forstwirtinnen und Forstwirte arbeiten meistens im Freien. In dem verantwortungsvollen Beruf ist Teamarbeit sehr wichtig.

Ab August 2023 stehen dem Forstamt Fulda 2 Ausbildungsstellen für den Ausbildungsberuf Forstwirtin bzw. Forstwirt zur Verfügung.

Ein guter Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss wird vorausgesetzt.

Ihre aussagefähige Bewerbung richten Sie bitte – gerne auch auf digitalem Weg per e-mail an ForstamtFulda@forst.hessen.de – direkt bis zum 30.09.2022 an die u.a. Adresse:

HessenForst – Forstamt Fulda, Gerloser Weg 4, 36039 Fulda

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Nach dem Frauenförderplan besteht die Verpflichtung, den Frauenanteil zu erhöhen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

HessenForst Forstamt Weilrod sucht ab 1.9.2022:

Mitarbeiter/in auf Basis geringfügiger Beschäftigung

Tätigkeit:  Käfermonitoring – Eingabe von Käferbaumfunden bzw. Windwurf im MGIS – Auszeichnen der Bäume und der Zuwegung über Rückegassen – Gatterkontrollen im gleichen Areal als Ausweichtätigkeit – Kontrolle von Einzelschützern – allg. Revierunterstützung.

Berufliche Erfahrung in diesen Bereichen ist erwünscht.

Bewerbungen bitte an:

HessenForst
Forstamt Weilrod
Schloss Neuweilnau
61276 Weilrod

oder per Mail an: ForstamtWeilrod@forst.hessen.de

Waldbrandgefahr

Anhaltend weiter verbreitet hohe Waldbrandgefahr in Hessen, zweithöchste Alarmstufe bleibt bestehen

Das Hessische Umweltministerium warnt aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der Trockenheit weiterhin vor hoher Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Landes. Die Niederschläge in der vergangenen Woche haben nur zu einem vorübergehenden und sehr lokalen Rückgang der Gefahr geführt. Große Teile Hessens sind seit längerem ohne ergiebige Niederschläge geblieben. Eine Umstellung der Wetterlage verbunden mit nachhaltig ausreichenden, landesweiten Niederschlägen ist aktuell nicht in Sicht. Für die laufende Woche und das Wochenende wird verbreitet mit einer mittleren bis hohen, lokal sogar sehr hohen Waldbrandgefahr für Hessen gerechnet. Daher bleibt die zweithöchste Alarmstufe für Waldbrandgefahr, Alarmstufe A, die seit dem 18. Juli gilt, auch weiterhin bestehen. Nach derzeitigem Stand kam es in Hessen in diesem Jahr bisher zu rund 160 Waldbränden mit einer Schadfläche von etwa 43 Hektar. Seit dem Ausrufen der Alarmstufe A am 18. Juli gab es mindestens 50 Waldbrände mit einer Schadfläche von etwa 30 Hektar. Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung um Verständnis gebeten. Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen muss darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Bereits bestehende Einschränkungen, Absperrungen und Verbotsschilder weisen auf besondere Gefahrenpunkte hin und sind zu beachten. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch durch entlang von Straßen achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren. Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie hier: https://umwelt.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr

Für Ihr umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten dankt Ihnen das Team des Forstamts Darmstadt

Unser Ausbildungsteam

09.08.2022
Foto von rechts: Manfred Letzing (Ausbildender Forstwirtschaftsmeister), Annika Ibold (Forstwirt- Auszubildende 2. Lehrjahr), Jannes Langrehr (Forstwirt- Auszubildender 1. Lehrjahr), Florian Werner (Forstwirt Auszubildender 2. Lehrjahr), Vincent Koch (Forstwirt- Auszubildender 3. Lehrjahr), Jan Deichmann (Forstwirt- Auszubildender 1. Lehrjahr) und Björn Feuerstack (Ausbildender Forstwirtschaftsmeister)

Pressemitteilung

08.08.2022

200 Berufsjahre im Reinhardswald

Gleich 5 Mitarbeiter vom Forstamt Reinhardshagen begehen ihr 40 jähriges Dienstjubiläum

Am 01. August diesen Jahres begingen gleich 5 Mitarbeiter von HessenForst im Forstamt Reinhardshagen ihr 40 jähriges Dienstjubiläum.

Diese hohe Anzahl von gleichartigen Jubiläen ist außerordentlich ungewöhnlich. Sie erklärt sich dadurch, dass zur Zeit der Einstellung vor 40 Jahren noch vier Forstämter (Karlshafen, Gahrenberg, Hofgeismar und Reinhardshagen) im Reinhardswald und hessischem Bramwald existierten.

Alle fünf Kollegen erlebten mehrere Umorganisationen der Forstverwaltung. Nach Einstellung in den damaligen Forstämtern gehören die Jubilare heute nach Zusammenführung der Forstämter zur Belegschaft des in der Nordspitze Hessens verbliebenen Forstamtes Reinhardshagen.

Anlässlich einer Feierstunde überreichte Forstamtsleiter Dr. Markus Ziegeler den Kollegen die Jubiläumsurkunde. Zusammen mit dem örtlichen Personalrat bedankte er sich bei den Jubilaren für Ihre geleistete Arbeit und Verbundenheit.

Folgende Mitarbeiter blicken auf 40 Berufsjahre zurück:

Andreas Konze

Andreas Konze aus Trendelburg begann seine Ausbildung zum Forstwirt im damaligen Forstamt Karlshafen. Seit der letzten größeren Umorganisation von HessenForst in 2005 gehört er zur Belegschaft des Forstamtes Reinhardshagen. Nach erfolgreicher Prüfung wurde Konze 2008 zum Forstwirtschaftsmeister bestellt. Er ist im Betrieb spezialisiert auf den Einsatz der maschinellen Holzernte und Holzvermessung und wird mit den Fachkenntnissen revierübergreifend im Forstamt als Funktionsbediensteter eingesetzt. Als engagierter Feuerwehrmann ist er gleichzeitig im Betrieb Ansprechpartner als Brandschutz- und Sicherheitsbeauftragter. Darüberhinaus engagiert sich der Jubilar im örtlichen Personalrat.

Volker Kneip

Volker Kneip begann seine Forstwirtausbildung ebenfalls im Forstamt Karlshafen. Auf Grund seiner guten fachlichen Kenntnisse übte er zunächst die Funktion des Vorarbeiters aus bis er dann 2015 nach erfolgreichem Lehrgangsabschluss als Forstwirtschaftsmeister bestellt wurde. Neben der Unterstützung der Revierleitungen und Tätigkeiten zur Arbeitsvorbereitung führt er seit mehreren Jahren, zusammen mit einem Kollegen, die vom Forstamt angebotenen Motorsägenlehrgänge für private Brennholzwerber durch. Der aus Bad Karlshafen stammende und dort lebende Jubilar hat sich aus Eigeninteresse spezielle Artenkenntnis über Ameisen angeeignet. Zur Information der Waldbesucher hat er im Forstrevier Karlshafen ehrenamtlich Waldameisennester kartiert und mit einer Infotafel versehen.

Dieter Busch

Seine Ausbildung absolvierte der in Langenthal lebende Dieter Busch, wie seine Kollegen Konze und Kneip, im Forstrevier Karlshafen im gleichnamigen Forstamt. Nach seinem Berufsabschluss ging es über die Stationen der Revierförstereien Langenthal und Gieselwerder in das Revier Ziegelhütte im heutigen Forstamt Reinhardshagen. Heute ist Kollege Busch dem Forstwirtteam der Reviergruppe Mitte zugeordnet. Sein wechselnder Arbeitsplatz erstreckt sich über die Waldfläche von vier Revierförstereien. Wie alle seiner Kollegen auch, stand er zur Verfügung als an anderen Stellen in Deutschland durch Orkane große Windwurfmengen aufgearbeitet werden mussten. So war Busch im Jahr 2000 mehrere Monate im Schwarzwald zur Aufarbeitung der durch den Orkan „Lothar“ entstandenen gewaltigen Windwurfmengen abgeordnet.

Berndt Hampe

Seine Ausbildung begann Berndt Hampe in der damaligen Revierförsterei Stammen im Forstamt Hofgeismar. Nach abgeschlossener Ausbildung wurde er der Revierförsterei Schöneberg zugeordnet. Seit 2005 gehört der, mit seiner Familie in Hombressen lebende Jubilar nach Auflösung der Forstämter Hofgeismar und Karlshafen zur Forstwirtmannschaft Reinhardshagen. Hampe ist einer von zwei Fahrern, die abwechselnd mit dem forstamtseigenen Forstspezialschlepper im Einsatz sind. Bei seinen Kollegen und Vorgesetzten ist Berndt Hampe als humorvoller und besonders schlagfertiger Kollege bekannt.

Andreas Carrier

Der in Hombressen lebende Andreas Carrier begann seine Forstwirtausbildung im Forstamt Reinhardshagen, um anschließend nach erfolgreicher Abschlussprüfung in das damalige Forstamt Gahrenberg zu wechseln. 2005 kehrte er dann nach Schließung des Forstamtes Gahrenberg reformbedingt wieder zurück in sein Ausbildungsforstamt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Carrier im Verlauf der Arbeitsjahre die schwere Waldarbeit nicht mehr ausüben und wird seit dem für leichtere Arbeiten im Forstbetrieb eingesetzt. Dabei wurde er auch an die Forstliche Versuchsanstalt in Hann. Münden ausgeliehen. 2015 kehrt Carrier wieder in die Mannschaft des Forstamtes zurück. Mit anderen Kollegen einer teilautonomen Arbeitsgruppe zugeordnet, erstreckt sich sein Arbeitsbereich über das ganze Forstamtsgebiet. Zu seinen Aufgabengebieten gehört u. a. die Gefahrenbeschilderung für Verkehrssicherungsarbeiten im Waldbereich entlang von Straßen, die Wartung des Dienstwagenpools, Hausmeistertätigkeiten an den Liegenschaften sowie andere Tätigkeiten ohne Motorsägeneinsatz. Kollegen und Vorgesetzte schätzen ihn als freundlichen und zuverlässigen Mitarbeiter.

Foto: Klemens Kahle