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Aktuelle Meldung vom 06.12.2017

Waldpflege: Laubholzernte läuft traditionell im Winterhalbjahr

Noch stehen die Bäume im hessischen Staatswald eng gedrängt – das kann man sich vorstellen, wie in der S-Bahn kurz nach Feierabend. HessenForst hilft dem Wald, damit er wieder durchatmen und wachsen, Licht und Luft tanken kann.

Gesperrter Waldweg

Für Ihre Sicherheit sperren wir zeitweise Waldwege, wenn wir den Wald pflegen


„Wir entwickeln einen stabilen, gemischten Hochwald. Deshalb fördern wir frühzeitig die gesündesten und besten Bäume“, erläutert Jörg van der Heide, Leiter der Abteilung Forstbetrieb bei HessenForst. Über die gute Pflege entscheiden Försterinnen und Förster. Sie wählen die Bäume nach klaren Kriterien aus: Bäume, die noch lange wachsen und den Wald der Zukunft bilden sollen, müssen gesund sein. Sie sollen eine große, gut belaubte Baumkrone haben. Ist dieser Baum dann auch noch gerade gewachsen, kann er später einmal wertvolles Holz liefern. Dabei steht die nächste Waldgeneration schon in den Startlöchern: Die Waldbäume haben dieses Jahr viele Samen getragen. Jetzt müssen Hessens Försterinnen und Förster darauf achten, dass die kleinen Keimlinge zu einem gemischten und stabilen Wald heranwachsen.

Waldpflege beginnt – Wege zeitweise gesperrt
Gemäß dem Motto „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, können Waldbesucher in nächster Zeit Spuren der Waldpflege feststellen. Aufgestapeltes Holz und gesperrte oder verschmutzte Waldwege sind jedoch kein Dauerzustand. HessenForst wird bei starken Einschränkungen der Waldwege eine Umleitung einrichten und die Arbeitsspuren nach Abschluss der Pflegearbeiten beseitigen.