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Aktuelle Meldung vom 29.09.2017

Fichte - ein Baum mit Zukunft

Fichtenjungholz im BuchenwaldDie Zukunft der Fichte stand am 29.September im Mittelpunkt eines Pressetermins des RP Kassel und der Waldeckschen Domanialverwaltung, an dem sich auch HessenForst beteiligte.

Nach Überzeugung des Landesbetriebs wird die Fichte auch künftig eine wichtige Rolle im hessischen Wald spielen, denn der Bedarf an Nadelholz ist groß und kann schon heute nur durch zusätzliche Importe gedeckt werden. Für die Zukunft wird dieser Bedarf der Verbraucher mit Blick auf den energieeffizienten Holzbau noch steigen. Und gerade für den Holzbau ist die Fichte mit ihren hervorragenden Holzeigenschaften unverzichtbar (Nahezu jeder Dachstuhl ist aus Fichte gezimmert und speichert über Jahrzehnte CO2).

Aktuell gehen wir davon aus, dass die Fichtenfläche im hessischen Landeswald von rund 85.000 ha auf ca. 75.000 ha sinken wird. Grund ist der prognostizierte Klimawandel mit steigenden Temperaturen und zunehmender Trockenheit. Dies begrenzt die für die Fichte benötigten, gut mit Wasser versorgten Waldstandorte.

Wir verjüngen die Fichte natürlich und wir mischen sie in Laubwäldern mit ein, standortgerecht und ökologisch verträglich. So schaffen wir stabile, vielfältige und ertragreiche Mischbestände und sichern den Nadelholzanteil. Dieses Vorgehen hilft Risiken vorzubeugen und es sichert den Forstbetrieben ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Die Fichte ist der Brotbaum der Forstbetriebe. Richtig gemischt und gepflegt bereichert sie unsere Wälder und ist den Menschen von Nutzen – die Fichte ist ein Baum mit Zukunft.