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Pressemitteilung vom 19.04.2018

Umweltministerin Priska Hinz pflanzt Baum des Jahres 2018

Internationaler Tag des Baumes setzt Zeichen für nachhaltige Waldwirtschaft

„Bei Themen rund um den Wald von einer langen Tradition zu sprechen ist riskant, bedenkt man, dass ein Baum leicht Jahrhunderte alt werden kann. Doch wir Menschen leben nicht so lange und daher darf nach über 60 Jahren der Tag des Baums als gute und alte Tradition bezeichnet werden“ so Ministerin Hinz im Rahmen der jährlichen Baumpflanzaktion zum Internationalen Tag des Baumes. Jährlich wird gemeinsam mit Forstämtern und Kommunen an diesem Tag ein Zeichen für Nachhaltigkeit gesetzt. Auch nach über 60 Jahren erfreut sich dieser Tag noch immer einer großen Beleibtheit und hat sich zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen zum Thema Wald und Naturschutz entwickelt. Dieses Jahr pflanzte die Ministerin im Forstamt Rüdesheim gemeinsam mit Manfred Kohl, Bürgermeister von Walluf und Alexander Ebert, stellvertretender Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Landesverband Hessen e. V., sowie Kindergartenkindern eine Esskastanie.

Umweltministerin Priska Hinz erklärt Kindern, was man mit der Esskastanie alles machen kann (Foto: A.Dietz)

Umweltministerin Priska Hinz erklärt Kindern, was man mit der Esskastanie alles machen kann (Foto: A.Dietz)

Der Esskastanie wird dieses Jahr die Ehre zuteil Baum des Jahres zu sein. Esskastanien, Maronen, oder auch „Keschde“ genannt, können rund 30 Meter hoch und mehrere hundert Jahre alt werden. Die großen Höhlen alter Bäume sind bei Waldbewohnern beliebt – für die Wildkatze sind sie zum Beispiel bevorzugte Wurfplätze. Die reiche Blüte bietet im späten Frühjahr einer Vielzahl von Insekten Nahrung.

„Damit unsere Wälder auch in Zukunft Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bieten, haben wir als Landesregierung entschieden, den hessischen Staatswald nach dem FSC-Gütesiegel zertifizieren zu lassen. So wird unser Wald nach den höchstmöglichen Standards ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig bewirtschaftet“, erklärte Umweltministerin Hinz. „Wir planen noch bis zum Sommer 2018 den gesamten hessischen Staatswald mit dem Gütesiegel auszuzeichnen.“

Auch im Forstamt Rüdesheim spielt neben der Produktion von Holz der Naturschutz eine wichtige Rolle. Die Wildkatze und die Äskulapnatter sind in diesem Gebiet von besonderer Bedeutung – für sie hat das Forstamt die Artenpatenschaft übernommen und fördert diese mit gezielten Maßnahmen. Außerdem wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern, besonders Kindern und Jugendlichen, ein vielfältiges Themenangebot im Bereich Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit geboten. „Das Forstamt Rüdesheim leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Wissen über die heimische Natur zu vermitteln sowie die Zusammenhänge unserer Umwelt darzustellen und erhöht damit die Bereitschaft in der Bevölkerung, sich für das wichtige Ökosystem Wald als Lebensraum für Pflanzen und Tiere einzusetzen“, sagte Ministerin Hinz.

Im Januar dieses Jahres hat Sturm „Friderike“ beträchtliche Waldschäden verursacht. Die Aufarbeitung des Schadholzes, Räumung der Flächen sowie die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der Wälder stellen hessische Waldbesitzer vor enorme Herausforderungen. Die Landesregierung unterstützt kommunale und private Waldbesitzer bei den notwendigen Aufräumarbeiten in Folge von Stürmen. „Durch die Sturmschadenrichtlinie Friederike konnten wir schnelle und unbürokratische Soforthilfe bereitstellen“, erklärte Ministerin Hinz.

Hintergrund
Seit 1952 wird rund um den 25. April alljährlich der „Internationale Tag des Baumes“ mit einer Baumpflanzung begangen. Die diesjährige Pflanzaktion der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird unter dem Motto „Andere Festtage dienen der Erinnerung, der „Tag des Baumes“ weist in die Zukunft!" durchgeführt.



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