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Pressemitteilung vom 03.09.2018

Forstamtsleiter Dr. Wolfram Hammes tritt in den Ruhestand

Am 01. September 2018 ist Forstdirektor Dr. Wolfram Hammes in Ruhestand getreten. Damit findet ein jahrzehntelanges, engagiertes Wirken für den Wald in Hessen seinen dienstlichen Abschluss.

Forstamtleiter Dr. Hammes (links) geht in Ruhestand – künftiger Ansprechpartner ist sein bisheriger Stellvertreter Klaus Velbecker (rechts). (Foto: HessenForst)

Forstamtleiter Dr. Hammes (links) geht in Ruhestand – künftiger Ansprechpartner ist sein bisheriger Stellvertreter Klaus Velbecker (rechts). (Foto: HessenForst)

Forstamtsleiter Hammes prägte über Jahrzehnte die ihm anvertrauten Wälder in Südhessen – zu-nächst im Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus, seit 1992 im Forstamt Mörfelden-Walldorf und seit 2005 im Forstamt Groß-Gerau. Alle drei Forstämter haben eines gemeinsam – sie liegen im Ballungsbereich Südhessens und haben eine Vielzahl an Aufgaben zu erfüllen.
Hier im Rhein-Main-Gebiet geht es nicht nur um Naturschutz, Waldpflege und Holzernte, sondern sehr häufig auch um die Bereitstellung von Flächen für Infrastrukturleistungen und die Erholungsfunktion des Waldes. Gerade für die städtische Bevölkerung spielt die Erholung im Wald eine immens wichtige Rolle. Hammes hat in seiner langjährigen Tätigkeit als Forstamtsleiter die verschiedenen Ansprüche, die an den Wald gestellt wurden, erfolgreich abgewogen. Sein Ziel war immer, sowohl für das „Multitalent Wald“ als auch für die Bevölkerung gute, realisierbare Lösungen zu finden.

Wald & Wasser spielte eine wichtige Rolle
Direkt als junger Forstmann hatte sich Hammes bereits in den 80er Jahren intensiv mit dem Thema „Wald und Wasser“ beschäftigt: Als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als stellvertretender Leiter des Instituts für Forsthydrologie an der Hessischen Forstlichen Versuchsanstalt befasste er sich vorwiegend mit ökologischen Untersuchungen der Wälder. Eines dieser Projekte führte ihn bereits 1981 in die Region, in der er ab 1992 als Forstamtsleiter wirken sollte: Mörfelden-Walldorf und Groß-Gerau.
Seine forsthydrologischen Erfahrungen konnte der promovierte Forstwissenschaftler später in seiner Funktion als Leiter des Forstamtes Groß-Gerau gut einbringen. Zum einen in allen Diskussionen rund um die Wasserversorgung des Waldes im hessischen Ried, zum anderen bei den konzeptionellen Vorbereitungen für das gerade neu entstandene Umweltbildungszentrum „Hofgut Guntershausen - Mitten im Fluss“.

Schwerpunkte seines Wirkens
Hammes misst den ökologischen Funktionen des Waldes und dessen Bedeutung als Erholungsraum für die Bevölkerung eine hohe Bedeutung zu. Das war für den Landesbetrieb HessenForst, der unter anderem allein im Bezirk Groß-Gerau 39 Naturschutzgebiete betreut, ideal. Hammes ist es in all seinen Amtsjahren gelungen, mit Umsicht und Verhandlungsgeschick im Staatswald alle Erholungs- und Naturschutzfunktionen eigenständig zu finanzieren. Die Erhaltung und Pflege der umfangreichen Waldwege auf einem hohen Standard war ihm dabei ein besonders Anliegen.

Zusammenarbeit mit betreuten kommunalen und privaten Waldbesitzern
Mit Engagement bewirtschaftete Hammes sowohl den Staatswald als auch die betreuten Kommunal- und Privatwälder. Ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu den Kommunen und den betreuten Waldbesitzern sind ihm hierbei wichtig gewesen. Auch künftig wird HessenForst die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den kommunalen und privaten Waldbesitzern bei Beauftragung gerne und zuverlässig im Sinne seines gesetzlichen Auftrags fortsetzen. Als Ansprechpartner ist der bisherige Vertreter von Dr. Wolfram Hammes, Klaus Velbecker, benannt.