Wald erleben

Radfahren / Mountainbiking

Radfahrer im Wald

Das Radfahren im Wald war früher wenig verbreitet. Insbesondere für steile Mittelgebirgslagen und unbefestigte Wege fehlte die passende Technik.
Moderne Fahrradkonstruktionen eröffnen im Hinblick auf die Geländegängigkeit jedoch ungeahnte Möglichkeiten und neue sportliche Herausforderungen: Mountainbiking ist voll im Trend und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Wünsche der Sportler sind dabei vielfältig und reichen von Touren auf gut befestigten Waldwegen bis hin zu riskanten temporeichen Abfahrten, die hohe Anforderungen an das Können der Biker stellen.


Wir freuen uns über Radfahrer, die den Wald für ihren Sport entdeckt haben - vorausgesetzt, folgende Verhaltensregeln werden bei Ausübung dieser modernen Freizeitaktivität beachtet:

1. Fahre nur auf Wegen, …
… denn beim Querfeldeinfahren wird die Natur geschädigt.2. Hinterlasse keine unnötigen Brems-Spuren, …
… um den Boden zu schonen und Wegeschäden zu verhindern.3. Respektiere andere Naturnutzer, …
… denn auch sie wollen sich in Ruhe erholen können oder ungestört arbeiten.4. Verlasse rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, …
… um die Wildtiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.
Besonders wichtig ist die erste Regel: Denn für Mountainbiker gilt das Wegegebot. Ausnahmen gelten für speziell eingerichtete und gekennzeichnete Strecken – insbesondere für Downhiller, Freerider oder Dirtbiker.

Die Erlaubnis zum Radfahren im Wald erstreckt sich grundsätzlich nicht auf:

  • sensible Bereiche des Naturschutzes
  • Kulturen, Pflanzgärten und gesperrte Waldwege
  • Wildwechsel und Wildruhezonen
  • Ringwälle und andere historisch-kulturelle Anlagen
  • Abteilungs- und Rückeschneisen
  • Sport- oder Lehrpfade
  • Einzelne Fahrspuren

Kommerzielle oder organisierte Veranstaltungen sind beim Forstamt anzumelden.
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