Wald erleben

Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr in hessischen Wäldern

(Foto: F.Reinbold)

(Foto: F.Reinbold)

Aufgrund der zurückgehenden Temperaturen und der zu erwartenden bzw. lokal bereits gefallenen Niederschläge wird die Alarmstufe A (hohe Waldbrandgefahr) des Alarmstufen-Planes für alle Landesteile Hessens aufgehoben. Seit Beginn diesen Jahres kam es bis zum 07.08.2018 zu mehr als 110 Waldbränden, die eine Fläche von rund 11 Hektar zerstört haben.

Wir bitten Sie weiterhin achtsam zu sein und folgende Verhaltensregeln einzuhalten:

  • Grillen: Viele Grillstellen sind bereits gesperrt. Diese Sperrung muss unbedingt respektiert werden. Außerhalb offizieller Grillstellen darf keinesfalls Feuer entfacht werden. Sollten Grillplätzen nicht gesperrt sein, muss darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes vollständig gelöscht wird.
  • Rauchen im Wald ist verboten. Brennende Zigarettenstummel dürfen nicht weggeworfen werden – auch nicht aus dem Autofenster.
  • Glasscherben können wie ein Brennglas wirken und ein Feuer auslösen. Deshalb verbietet es sich, Flaschen im Wald liegenzulassen.
  • Wege zu den Wäldern müssen frei bleiben– sie sind wichtige Feuerwehrzufahrten und Rettungswege für Einsatzfahrzeuge. Pkws sind deshalb ausschließlich auf den ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen. Die Fahrzeuge dürfen nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen, da sich dieser entzünden kann.

Wer einen Waldbrand oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte sofort die Feuerwehr (Notruf 112) informieren. Wer dafür ein Smartphone nutzt, ermittelt möglichst über die App „Hilfe im Wald“ den nächstgelegenen Rettungspunkt und teilt ihn den Rettungskräften mit. So können diese den Einsatzort noch schneller auffinden.

Neben den Waldbrandalarmstufen A und B, die vom Hessischen Umweltministerium, ausgerufen werden, gibt es noch einen Waldbrandgefahrenindex. Dieser stellt das meteorologische Potential für die Gefährdung eines Waldes durch Brand dar. Die Darstellung der Waldbrandgefährdung erfolgt dabei durch eine Beschreibung von 5 Stufen. Der Index 1 beschreibt eine geringe Gefahr und der Index 5 eine sehr hohe Gefahr.