Man sieht die Stirnflächen vieler Buchenholzstämme, die in einem Polter liegen.

Landesbetrieb HessenForst

HessenForst startet Ausbietung von Industrie- und Brennholz

Zertifiziertes Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft per Meistgebotsverfahren – für private und gewerbliche Käufer

Ausbietung von Laubbrenn- und Industrieholz

Der Landesbetrieb HessenForst bietet im Rahmen einer Ausbietung Laubbrenn- und Industrieholz aus dem nachhaltig bewirtschafteten und PEFC-zertifizierten hessischen Staatswald an. Der Verkauf richtet sich sowohl an private als auch an gewerbliche Abnehmer. Insgesamt stehen 248 Einzellose in unterschiedlichen Losgrößen von 6 bis 463 Festmetern zur Verfügung. Die Angebotsfrist endet am 27. Februar 2026 um 16:00 Uhr.

Was ist eine Ausbietung?

Eine Ausbietung ist ein Meistgebotsverkaufsverfahren, bei dem Holz frei Waldstraße zum Kauf angeboten wird. Interessentinnen und Interessenten geben innerhalb einer festgelegten Frist schriftlich ihre Gebote für die ausgeschriebenen Holzlose ab. Den Zuschlag erhält in der Regel das höchste Gebot. Das Verfahren gewährleistet eine transparente und faire Abwicklung für alle Beteiligten – vom privaten Brennholzkäufer bis zum gewerblichen Holzabnehmer.

So geben Sie Ihr Gebot ab

Zu dem umfangreichen Brenn- und Industrieholz-Angebot gelangen Sie ganz einfach über den Link https://hessen-forst.de/ausbietung-brenn-und-industrieholz oder über den nachfolgenden QR-Code. Dort finden Sie die Sortimentstabelle als Excel-Datei, die Sie vollständig ausfüllen und über das Gebotsformular hochladen können. Bitte beachten Sie, dass für die Angebotsabgabe Nettopreise (ohne MwSt.) anzugeben sind.

 

Die Angebotsfrist endet am 27. Februar 2026 um 16:00 Uhr.

 

Brennholz – ein nahezu klimaneutraler Energieträger

Holz ist ein nahezu klimaneutraler Brennstoff, weil es Teil eines natürlichen Kohlenstoffkreislaufs ist: Bäume binden während ihres Wachstums CO₂ aus der Atmosphäre. Bei der Verbrennung wird nur jenes CO₂ wieder freigesetzt, das der Baum zuvor aufgenommen hat. Da nur ein Teil des eingeschlagenen Holzes als Brennholz bereitgestellt wird, wird der CO2-Austoß der Holzverbrennung durch den Holzzuwachs des Waldes mehr als ausgeglichen.
Im Gegensatz dazu setzen fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Kohle Kohlenstoff frei, der über Millionen von Jahren im Erdinneren gespeichert war und den Kohlenstoffpool der Atmosphäre dauerhaft vergrößert.

 

Nachhaltig, regional und krisenfest

Neben dem Klimavorteil sprechen weitere gewichtige Gründe für Holz als Energieträger:

Nachhaltigkeit: Das angebotene Holz stammt aus PEFC-zertifizierter, nachhaltiger Forstwirtschaft vor Ort aus dem hessischen Staatswald.

Regionale Wertschöpfung: Brennholz aus hessischen Wäldern stärkt die regionale Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft und hält die Wertschöpfung vor Ort. Kurze Transportwege reduzieren zusätzlich den ökologischen Fußabdruck.

Versorgungssicherheit: Holz ist gespeicherte Energie, die – anders als Wind- oder Solarstrom – jederzeit abrufbar ist. Als heimische Ressource ist Brennholz unabhängig von geopolitischen Krisen und globalen Märkten und ermöglicht eine zuverlässige und vergleichsweise preisstabile Wärmeversorgung.

Optimale Nutzung von Koppelprodukten: Das primäre Ziel der nachhaltigen Waldbewirtschaftung ist die Erzeugung hochwertiger Holzsortimente für eine langfristige stoffliche Verwendung – etwa als Konstruktions-, Bau- oder Möbelholz. Bei der Holzernte fallen jedoch stets auch Sortimente an, die sich aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine solche höherwertige Verwendung eignen. Dieses Holz ist ein klassisches Koppelprodukt und eignet sich hervorragend als Brenn- und Industrieholz. 

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